Roman als Aufklärungsarbeit: "Die letzten Tage" im April 45
Es ist eine seltsame Sprache, mit der da über Tod und Leben verhandelt wird. Geschwollen und gewunden werden Urteile ebenso formuliert wie Gnadengesuche. Es ist eine Sprache, die Martin Prinz auch auf die Erzählebene abfärben lässt. Erzählt wird über "Die letzten Tage" des Zweiten Weltkriegs, als in Niederösterreich kurz vor der Befreiung noch reihenweise Todesurteile verhängt und vollstreckt wurden. Am Donnerstag erscheint der Roman, an dem nichts erfunden ist.
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