Mit BEACONSAT sollen Störsender, die Signale absichtlich oder unabsichtlich unterbrechen, aufgespürt und Daten über das sogenannte "Jamming" gesammelt werden. Durch Jamming-Methoden droht Truppen im schlimmsten Fall Orientierungslosigkeit, wenn sie zur Fortbewegung im freien Gelände, auf See oder in der Luft satellitengestützte Navigation (GNSS) verwenden und diese von feindlich gesinnten Kräften gestört wird.
Wien/Schwechat
Österreichs erster militärischer Satellit präsentiert
Erstmals hat das Bundesheer eine Demoversion eines seiner fünf Satelliten präsentiert. Der BEACONSAT-Satellit soll ab Februar 2027 für ein Jahr Störsignale erkennen und analysieren. Wenig später starten drei Satelliten des österreichisch-niederländischen Projekts LEO2VLEO ins All. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) erhofft sich von den Satelliten mehr Sicherheit und Datenhoheit, wie sie jüngst bei der Besichtigung der Satellitenproduktion in Schwechat erklärte.
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