Da die Mittel entzündungshemmend wirken und Entzündungen auch bei der Entwicklung von Tumoren eine Rolle spielen sollen, entstand die Hoffnung, man könne durch eine regelmäßige Einnahme das Darmkrebsrisiko senken. In den USA war dies zeitweise sogar offiziell empfohlen.
Chengdu
Forscher raten von Aspirin als Schutz vor Darmkrebs ab
Täglich Aspirin und damit das Risiko für Darmkrebs verringern? Chinesische Forscher sprechen sich im Fachjournal "Cochrane Database of Systematic Reviews" klar dagegen aus - nachdem sie systematisch Patientendaten aus klinischen Studien ausgewertet haben. Das Team ging der Frage nach, weil der Einsatz von Schmerzmitteln - genauer gesagt nicht steroidale Antirheumatika wie Aspirin oder Ibuprofen - zuletzt zur Senkung des Darmkrebsrisikos diskutiert oder sogar empfohlen wurde.
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