Diversion für wegen Körperverletzung angeklagten Zahnarzt
Mit einem blauen Auge ist am Dienstag ein Zahnarzt am Wiener Landesgericht davongekommen. Der 74-Jährige wurde vom Vorwurf freigesprochen, einer Patientin im rechten Oberkiefer ein Implantat ohne vorangegangene Röntgenuntersuchung eingesetzt zu haben. Hinsichtlich einer gutachterlich festgestellten sorgfaltswidrigen Nachbehandlung - das Implantat war verrutscht und in die Kieferhöhle der Frau gelangt, was zu monatelangen Beschwerden führte - erging eine Diversion.
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