Die Waldbrandgefahr bleibe wegen der großen Hitze und Trockenheit extrem hoch, warnte der Minister. Seit Jahresbeginn sind nach offiziellen Angaben schon 157.000 Hektar Wald- und Vegetationsflächen verbrannt, allein im August 115.000 Hektar. Vielerorts gab es Berichte, dass Feuerwehrleute bei Einsatzzeiten von bis zu 20 Stunden am Stück unter Erschöpfung litten. Bisher kamen diesen Monat schon drei Brandbekämpfer ums Leben. Eine seit zwölf Tagen anhaltende Hitzewelle und südliche Winde erschwerten die Löscharbeiten, sagte die Chefin der Rettungsdienste, Virginia Barcones.
Madrid
Spanien kämpft gegen 16 Waldbrände und Hitzewelle
In Spanien kämpfen Einsatzkräfte laut Innenminister Fernando Grande-Marlaska weiter gegen 16 große Waldbrände der zweithöchsten Kategorie. Zudem loderten in verschiedenen Regionen Dutzende kleinere Feuer. Der Staat werde alle erforderlichen Mittel zur Bekämpfung der Brände zur Verfügung stellen, versicherte Grande-Marlaska im staatlichen TV-Sender RTVE. Bei den Bränden kamen demnach bisher sieben Menschen ums Leben, eine Fläche der Größe Londons wurde zerstört.
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