Inzwischen sei klar, dass alle aufgefundenen Behältnisse mit Arsen intakt waren, sagte eine Sprecherin des Landkreises. Arsenpulver oder -granulat seien nicht verschüttet worden. Zuvor hatte es die Befürchtung bezüglich einer Freisetzung gegeben. Allerdings fehlten noch immer vier Flaschen mit zwei Litern flüssigem Arsentrichlorid. Die Polizei ermittelt wegen eines Einbruchdiebstahls. Am Dienstag waren wegen einer Großschadenslage rund 200 Kräfte von Feuerwehr, Landkreis und Polizei im Einsatz. Zum genauen Hintergrund, ob die Chemikalien etwa gezielt gestohlen worden seien, werde derzeit ermittelt.
Magdeburg
Hochgiftiges Arsen aus Firma in Deutschland gestohlen
Im Umfeld einer Firma im Landkreis Harz im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt ist hochgiftiges Arsen gefunden worden. Nun ermittelt die Polizei wegen eines Einbruchs in den Betrieb. Neben dem bereits entdeckten Arsen fehlen dort laut Behördenangaben weitere Chemikalien. Offenbar hätten unbekannte Täter mehrere Behältnisse mit Arsentrichlorid gestohlen, teilte eine Polizeisprecherin mit. Chemikalien sind nach Angaben der Behörden vom Mittwoch nicht in die Umwelt gelangt.
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