Die Proteste richteten sich gegen den Veranstalter, die Wiener Migrationsorganisation ICMPD. Auf Transparenten wurde die von 21 Staaten getragene Organisation zynisch als "verlässlicher Partner im tödlichen Migrationsmanagement" kritisiert. "Wir setzen uns gegen Abschiebungen, Push-Backs aufs Meer und in die Wüste, das Aussetzen des Familiennachzugs und Instrumente wie die Bezahlkarte ein. Diese werden allesamt vom ICMPD mitgestaltet oder mitgetragen", betonte Julia Fuchs vom No Border Summit in einer Aussendung.