Wien/Washington
Experte: EU-Entwicklungshilfe verfolgt nur Eigeninteressen
Dass Entwicklungshilfe für ärmere Staaten nicht ausschließlich aus altruistischen Motiven geleistet wird, sondern auch Eigeninteressen verfolgt, ist mittlerweile Common Sense. Auch wenn Europa in der Hinsicht ehrlicher geworden ist, seien viele Afrikaner enttäuscht über das Vorgehen der EU in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA), sagt Paul Okumu, Leiter des Sekretariats der Africa Platform (AP), im Gespräch mit der APA. Die EU verfolge nur ihre eigenen wirtschaftlichen Ziele.
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