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Teuflisch-guter neuer "Faust" in der Staatsoper
Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, sollten die Musikfreunde am 19. Mai nicht den neuen "Faust" an der Staatsoper zu sehen bekommen. Sollte Wien aber den Spielbetrieb nicht freigeben, entgeht dem Livepublikum eine der besten Arbeiten von Frank Castorf, der Gounods Grand Opéra in eine fulminante Erzählung verwandelt und sich dabei für seine Verhältnisse überraschend nah am Libretto hält. Immerhin wurde am Donnerstag für eine Ausstrahlung auf ORF III am 9. Mai aufgezeichnet.
© APA/Wiener Staatsoper