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MissbrauchKardinal Schönborn wurde selber sexuell belästigt

Der Kardinal berichtet im Bayerischen Rundfunk von einem Pfarrer, der in seiner Jugend versucht habe, ihn zu küssen.

Kardinal Christoph Schönborn
Kardinal Christoph Schönborn © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Kardinal Christoph Schönborn hinterfragt in der aktuellen Missbrauchsdebatte die kirchlichen Strukturen und betont die Gefahr, dass sich ein Pfarrer vermeintlich mehr leisten dürfe als andere. Gleichzeitig berichtet er in einer Dokumentation des "Bayerischen Rundfunks", selbst Opfer eines Übergriffs gewesen zu sein.

Konkret spricht der Wiener Erzbischof von einem Pfarrer, der in seiner Jugend versucht habe, ihn zu küssen. Auch habe er abfällige Sprüche gegenüber Nonnen vernommen.

Grundsätzlich hält Schönborn fest, dass es Strukturen und Systeme gebe, die Missbrauch begünstigten: "Der Priester ist sakral, ist unberührbar, der ist Herr Pfarrer. Wenn dieses Priesterbild vorherrscht, ist natürlich Autoritarismus die ständige Gefahr. Der Pfarrer bestimmt alles. Es ist die Gefahr, dass der Pfarrer sich mehr leisten darf als die anderen", erklärte Schönborn. Die gesamte Missbrauchs-Debatte werde die Frage der Frau in der Kirche in ein neues Licht stellen. Er sei hoffnungsvoll, dass ein "Heilungsprozess" die Kirche wirklich erneuere.

Kommentare (25)

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Plattform Betroffen
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Schnell zur Klasnic!

Bei Klasnic dringend um Gestenzahlung und Therapie anstellen, Herr Kardinal!

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Plattform Betroffen
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War das eine versuchte ( oder gelungene) Personalrekrutierung?

Der Fall eines Brüderpaares kommt mir dabei in den Sinn. Im Dokumentarfilm „“Die Kinder lassen grüßen“ produziert von der Plattform und gedreht von Patricia Machart outet sich einer von zwei Brüdern als Betroffener des Benediktinerpaters Berthold Flachberger, der zweite Bruder stieg auf bis zum Amt eines Bischofsvikars und beschimpft den anderen nun als Nestbeschmutzer. Sind Kinder oder Jugendliche einmal in diesem System, so haben sie oft lange nicht die Möglichkeit auszusteigen. Tun sie es, so sind sie Verräter. Oft aber schaffen sie diesen Ausstieg nicht und werden regelrecht zugerichtet, lassen sich korrumpieren, und machen mit, wobei ihnen oft auch eine glänzende klerikale Karriere versprochen wird. Auf diese Weise kommt es zu einer selektiven Personalrekritierung der Kirche.

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Holzerl
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Lächerlich

In welcher Zeit leben wir? "Der Pfarrer wollte Ihn küssen"?
Ja und?
Wird wohl nicht so "prägend" gewesen sein, da der Herr Kardinal noch immer bei dem "Verein" ist.

Nicht falsch verstehen. Jegliche Gewalt oder sexuelle Übergriffe gegenüber Mitmenschen sind abzulehnen, aber jetzt wird es schön langsam lächerlich.

PS: Ich wollte einmal eine Frau küssen (auf einem Zeltfest). Die hat mir eine geknallt. Jetzt warte ich, dass sie das nach 35 Jahren der Presse erzählt - mit traurigem Dackelblick.

Sarkasmus ENDE

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ba41d4abf88503c1dcf64666eb60b537
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Soweit ich es verstanden habe, hat der

damals den heutigen Kardinal sogar nur gesagt, dass er ihn küssen will!
-- Das ganze wird wirklich irrer! Schönborn richtet sich immer nach dem Wind und hofft, so "wichtig" zu sein!

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georgXV
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Diözese / Bistum Gurk

dies gehört zwar NICHT zum diesem Bericht, aber es ist verdächtig still geworden um die beiden Kardinäle (Zurbriggen und Schönborn) im Bezug auf die Vorfälle in Kärnten !!!
Das offensichtlich mehr oder weniger tatenlose Zusehen der beiden Herren gehört mindestens genauso untersucht wie die Vorgänge in der Diözese / Bistum !!!

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GordonKelz
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EINEN VERSUCH.....

...ist es allemal Wert ,die Meinung der Gläubigen zu manipulieren ,in Richtung menschlicher Schwäche ...in Zeiten der Visitation eines Kollegen !
Gordon Kelz

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KleinerGrisu
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Das Christentum

ist Teil unserer Gesellschaft und unserer Kultur.

Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen, stellt das Christentum noch immer das Bollwerk gegenüber andere Kulturen dar. Fällt dieses Bollwerk weg, ist es anderen Glaubensrichtungen möglich Platz zu greifen. Platz zu greifen mit ihren radikalen Ideen und Bekehrungen.

Eine Gesellschaft muss gemeinsam zu ihrer Gesellschaft und zu ihren sozialen Grundsätzen stehen um Radikalisierungen entgegenzuwirken.

Leider gibt es zu viele geistliche Würdenträger, welche der Sargnagel dessen sind, was sie verkörpern sollten.

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Irgendeiner
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Äh, Du meinst diese Religion aus dem nahen Osten,

von wo die Flüchtlinge herkommen,gegründet von einem jüdischen Religionsstifter auf Basis einer bestehenden Hirtenreligion,das ist jetzt ein Bollwerk gegen Kulturen aus dem Bereich wo das selbst herkam.Ich hätte gedacht, die Meriten des Christentums lägen woanders,nämlich in der Idee daß jeder Mensch zählt und alle Kinder Gottes sind,einer von uns zwei hat das sichtbar nicht verstanden.Ist nicht nett eine Leihgabe gegen die zu wenden die sie Dir gaben und ein großés Loch in Deinem Verständnis der Kulturgeschichte hast auch,mein kleiner Feuerwehrmann,man lacht.

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carpe diem
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Ja, so wie die Buddhisten. Richtig zum Fürchten diese friedliebenden Menschen.

Wo kämen wir da hin, wenn Toleranz und Gemeinschaft gewinnen würden.

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KleinerGrisu
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Genieße weiter den Tag

!!!! :)

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cockpit
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Grisu

was bitte hat Religion mit sozialen Grundsätzen zu tun?

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KleinerGrisu
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@cockpit

lesen - denken - verstehen.

Derartiges wird auch im Rahmen der Pisa-Studie überprüft.

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alsoalso
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Christentum hat auch viele Schattenseiten

Inquisitation, Hexenverfolgung, Unterdrückung der Frau......also da höre ich mit Träumen auf

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KleinerGrisu
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@alsoalso

Hatte - und das ist Gott sei Dank überwunden.

Manche Religion(en) sind erst im Bereich dieser vom Christentum bereits überwundenen Schattenseiten.

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alher
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Es wir Zeit,

daß die ersten kichlichen 'Würdenträger' die Strafanstalten von innen sehen.

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redniwo
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Zitat Schönborn

" ... Strukturen und Systeme in der RK Kirche, die Missbrauch begünstigen ...." Das gesamte System dieses esoterischen Vereines, genannt RKKirche, ist genau das was eigentlich ein totales Verbot des Vereines rechtfertigen würde. Durch dieses System ist ein Staat im Staat geschaffen worden, der bis jetzt eigentlich nur entsetzliches Leid, Versklavung menschlicher Individuen, und für den Verein selbst unendlichen Reichtum gebracht hat. Dieses System hat durch seine inoffizielle de facto , und zusätzlich durch seine offizielle (Staats und Konkordatsverträge) Macht eine Struktur, aus der kaum etwas über die wirtschaftlichen oder moralischen (Mis)verhältnisse an die Öffentlichkeit dringt. Warum lässt ein Staat zu, dass parallel ein Geheimbund existiert, der seine eignen Gesetze hat, und fördert diesen Verein sogar durch steuerliche Begünstigung?

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duerni
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@redniwo, ich pflichte ihnen vollinhaltlich bei, die einzige Antwort ist, ....

……. aus diesem Verein auszutreten. Die heute veröffentlichten Zahlen bestätigen, dass die Zahl aus Kirchenaustritte zugenommen hat.
Ich schlage vor, eine Volksabstimmung zu initiieren, mit dem Ziel, Kirchenangehörige, welche im Sinne des BGB eine Straftat begannen haben, diese aus der "Kirchenobhut" herauszulösen und vor ein ordentliches Gericht zu stellen.

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redniwo
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ich gebe mir selbst die Antwort

....weil es die BürgerInnen Österreichs so wollen; siehe Ergebnis der Volksbefragung über die Abschaffung von Steuerprivilegien der Kirche.

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KleinerGrisu
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me too

Jetzt springen geistliche Würdenträger auch auf den Me too - Zug auf

Er hat abfällige Sprüche gegenüber Nonnen vernommen. Welche Tragödie.

Es gibt abfällige Sprüche gegenüber nahezu jede Berufsgruppe, gegenüber nahezu alles. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der nicht derartige Sprüche vernehmen musste.

Die Frage ist immer, was man dagegen getan hat! Immer die Klappe gehalten ist Zuwenig!

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alsoalso
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Ablenkungsmanöver

Der Herr Kardinal hätte schon längst im "Fall Kärnten" handeln müssen. Jetzt will er mit so einer lächerlichen Aussage Mitleid erzielen. Total unglaubwürdig in Glaubensfragen dieser Herr !

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duerni
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ich kann diese "salbungsvollen" Worte nicht mehr hören!

Zitat: "Der Priester ist sakral, ist unberührbar, der ist Herr Pfarrer. " Herr Schönborn, das ist er NICHT - er ist ein ganz normaler Mensch! Wir leben nicht mehr im Mittelalter, wo sich Menschen das Recht nahmen, sich als "Gesalbte" zu fühlen und zu benehmen.
Zitat: "Er sei hoffnungsvoll, dass ein "Heilungsprozess" die Kirche wirklich erneuere."
Die Kirche - besser gesagt, jene, die diese Institution über Jahrhunderte als "ausserhalb des Rechtsstaates" definieren, beteuern seit Jahrzehnten, sich zu bessern - aber sie tun es nicht, weil "es sich sehr gut leben lässt innerhalb dieser Vereinigung - "Kirche"!

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ba41d4abf88503c1dcf64666eb60b537
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Dem ist wirklich nicht mehr zu

helfen!

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Irgendeiner
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Wieso,find ich mutig, daß er das

sagt.

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az67
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Mutig?

Da kommt er aber früh drauf !
Bin zwar Katholik aber mit den Heuchlern auf Gotteserden kann ich nichts anfangen !

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Irgendeiner
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Naja,manche brauchen halt bis

Sie etwas eingestehen können,sich und anderen, wie hier auch.

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