Bei den Gehältern der Landeshauptleute herrscht Wildwuchs
Der Wiener Bürgermeister verdient um 2000 Euro mehr als der neue steirische Landeshauptmann Kunasek, Niederösterreichs Mikl-Leitner um 4000 Euro mehr als Kärntens Peter Kaiser. Warum das so ist?
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Der Wiener Bürgermeister verdient mehr als der steirische Landeshauptmann und der Kärntner Landeshauptmann.
Vor 30 Jahren wurde eine Gehaltspyramide eingeführt, um den Wildwuchs bei Politikergehältern zu beenden.
Die Gehaltspyramide sieht abgestufte Gehaltsschemata vor, beginnend beim Bundespräsidenten mit 280% eines Nationalratsabgeordneten.
In den letzten 30 Jahren hat sich eine neue Schieflage bei den Gehältern der Landeshauptleute entwickelt.
Grund für die Schieflage sind diverse Nulllohnrunden, die sich die einzelnen Bundesländer selbst verordnet haben.
Kärntens Peter Kaiser (SPÖ), Tirols Anton Mattle (ÖVP), Niederösterreichs Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Wiens Michael Ludwig (SPÖ), Oberösterreichs Thomas Stelzer (ÖVP), Salzburgs Wilfried Haslauer (ÖVP) anlässlich der Landeshauptleute-Konferenz am Mittwoch, 27. November 2024, in Traunkirchen.
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