„Ich werde heimkehren“, sagte Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs von Iran. Von seinem Exil in den USA aus machte Pahlavi den Iranern Hoffnung, die Herrschaft des schiitischen Klerus bald abschütteln zu können. Das war im Jahr 1986, und damals wurde nichts aus dem Umsturz. Jetzt meldet sich der inzwischen 65-jährige Kronprinz wieder zu Wort und präsentiert sich in der neuen Protestwelle gegen das Regime in Teheran als Anführer der iranischen Opposition. Auch diesmal verspricht er, bald in den Iran zurückzukehren. Aber in seiner Heimat ist er umstritten. Manche Iraner sehen ihn als Retter der Nation, andere als Marionette der USA und Israels.
Sohn des Schahs
Ist Reza Pahlavi der Retter des Iran oder eine Marionette der USA?
Analyse.
Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, präsentiert sich als Oppositionsführer. Wie viel Rückhalt der im Exil lebende 65-Jährige im Iran genießt, ist aber ungewiss.
© AFP/ JOEL SAGET