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Laut "Die Zeit"Weiterer Belästigungsvorwurf gegen Wolfgang Fellner

Eine ehemalige Mitarbeiterin der Mediengruppe Österreich erhebt in der neuen Ausagbe von "Die Zeit" neue Vorwürfe gegen den Medienmanager.

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23. OeSTERREICHISCHE MEDIENTAGE: FELLNER
Wolfgang Fellner ("Österreich", Ö24) © APA/GEORG HOCHMUTH
 

In der Österreich-Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit" erhebt eine weitere ehemalige Mitarbeiterin der Mediengruppe Österreich den Vorwurf, von Wolfgang Fellner sexuell belästigt worden zu sein. Die Wiener Journalistin Angela Alexa, die von 2015 bis Ende 2018 für den Radiosender Ö24 gearbeitet hat, behauptet, Fellner habe ihr während einer Firmenweihnachtsfeier im Jahr 2017 auf den Hintern gegriffen. Während der Arbeitszeit habe er immer wieder ihr Aussehen kommentiert und bewertet. Sie habe „damals versucht, die Vorfälle ganz vorsichtig Kollegen zu erzählen“, behauptet Alexa. Diese hätten aber entweder ungläubig reagiert oder die Sache weggewischt. „Ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass das in diesem Haus nicht ernst genommen wird“.

Ein Ex-Kollege Alexas, der Fernsehmoderator René Ach, sowie einer ihrer damaligen Vorgesetzten, der Radiojournalist Markus Spörk, bestätigen der "Zeit", dass die Journalistin ihnen damals von den Vorfällen berichtet habe. Sie sei nicht die einzige Frau gewesen, die solche Vorwürfe erhoben habe, sagen die Männer und gestehen ein, dass sie nichts dagegen unternommen hätten. „Wer in diesem Unternehmen arbeitet, lernt, dass es eigentlich nur eine Konsequenz gibt, wenn man solche Vorwürfe gegen Wolfgang Fellner erhebt oder sich hinter betroffene Frauen stellt: Man wird niedergeschrien und gekündigt“, sagt Spörk.

Wolfgang Fellner bestreitet gegenüber der "Zeit" alle Vorwürfe. „Frau Angela Alexa wurde zu keinem Zeitpunkt von mir jemals sexuell belästigt und/oder beschimpft“, schreibt Fellner in einer schriftlichen Stellungnahme. Es habe keinen „Po-Grapscher“ von ihm gegeben, „weder auf der Weihnachtsfeier 2017 noch sonst“. Auf der Feier sei er „durchgehend von meiner Marketingleiterin sowie von meiner Lebensgefährtin an meiner Seite begleitet“ worden und es seien „permanent Dutzende Mitarbeiter“ um ihn gewesen. Außerdem hält er fest: „Ich habe niemals eine Frau sexuell belästigt.“ Zu Markus Spörk, der zwei Jahre lang im Unternehmen gearbeitet hat, sagt Fellner: Diesen Mann „kenne ich gar nicht“.

Kommentare (9)
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wischi_waschi
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1
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Fellner

Vorweg ich bin mal kein Fan von Herrn Fellner, schaut mir auch ein wenig "Pascha " mäßig aus.
Aber, ja jetzt kommt das große "Aber". Diese Frauen die in eigentlich Anklagen sind bei der Konkurrenz da frage ich mich schon , wieso erst jetzt?
Außerdem , steht Aussage gegen Aussage........
Nur , wen nichts herauskommt , für Herrn Fellner bleibt auf jeden Fall , was hängen.
Nur zur Info, ich bin selbst eine Frau........

Lodengrün
0
4
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Wenn Sie Frau sind

dann sind Ihnen seine zahlreichen schlüpfrigen Bemerkungen („besserer Sex mit dem Ex“), über die ER sich am meisten amüsiert, nicht entgangen. Und wer schon „auf Sendung“ keine Hemmung hat der hat privat gleich noch weniger. Denken Sie nicht auch? Und man traut sich erst später raus denn sein Einfluss geht sehr weit. Da hoppeln alle Politiker hin, wohl wissend das das mit Niveau nichts mehr gemein hat.

Cindy2007
33
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Berechnend?

Frauen können sehr gemein und berechnend sein.☝️
Es ist halt immer schwierig, da Aussage gegen Aussage steht.🤷‍♀️
Wer sagt wirklich die Wahrheit?
Nach solchen Anschuldigungen hat man es nicht mehr leicht, wenn man so wie Hr. Fellner in der Öffentlichkeit steht!

shaba88
4
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Kommentar

in welchen Zeiten leben Sie😠😠😠😠😠

Schaumal1
1
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Huhuuu! 😩

Ja, lieb(e)r Cindy! Es ist zum Weinen, welches Ungemach jetzt schon mehrere Frauen den armen Herrn Fellner bereiten. Wo er doch in der Öffentlichkeit steht! Wie gemein und berechnend Frauen doch sein können. Sicher sind sie durch Haushalt, etc. nicht ausgelastet genug, es ist ihnen fad und jetzt sind sie halt zu Gericht gegangen oder erzählen im FS ihre Geschichten. Und die Männer,denen Übergriffe aufgefallen sind? Halten Sie vermutlich für Weicheier, die sich bei irgendwelchen Emanzen einschleimen wollen. Traurig, traurig! Für Sie.

DukeNude
5
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...

wenn es soviele Frauen sind, die das behaupten, müsste es eine sehr große Verschwörung sein. Was sagt die Proll dazu?

Wuffzack3000
51
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Irgendwann

Ist das nicht mehr ganz glaubwürdig. Warum reagiert Frau nicht sofort?

shaba88
1
6
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Kommentar

Weil einem niemand glaubt, weil früher als normal galt, was derzeit Gott sei dank nicht mehr normal ist, weil Angst Job zu verlieren,... hätte über die Jahre drei bekannte Chefs in Klagenfurt, bat männliche Mitarbeiter in meiner Nähe zu bleiben, wenn diese wohlbestallten Chefs in meine Nähe kamen, weil brave Mädchen halt nichts sagen, weil, weil, weil...

Morpheus17
49
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Weils Ihnen zuerst Spass macht

--- nur wenn der Chef nicht gleich heiraten und Kinder haben will, sind die Damen sauer. Ich empfehle, dass man als Vorgesetzter aufpassen soll, nicht alleine mit Mitrarbeiterinnen in einen Raum zu sein. Gegen diese bösartigen Unterstellungen, die natürlich Jahre später auftauchen, ist man chancenlos. Beim Rechtsverfahren kommt nichts raus, aber der Ruf ist ruiniert. Letztens wurde jemand nicht zum Schiverbandpräsident aufgrund haltloser Anschuldigungen.