Diesen Preis gibt es bereits seit 20 Jahren im Rahmen eines Wettbewerbs, der die Kreativität und Handwerkskunst österreichischer Meisterkürschner zeigt, und wird bei der Messe „Die hohe Jagd“ in Salzburg verliehen. Heuer wurde das St. Veiter Unternehmen „Peter‘s Pelze – Subosits“ mit dem „Rex Fox Award“ ausgezeichnet.
Mit einem Paletot (ein dreiviertellanger Mantel) konnte man sich gegen zwölf andere Kürschner aus Österreich durchsetzen. „Wir haben schon mehr als zehn Mal beim Red Fox Award mitgemacht und konnten uns schon über insgesamt sieben Auszeichnungen freuen. In diesem Jahr auf Platz eins zu sein, ist eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit“, sagt Kürschner Philipp Subosits.
Das gesamte Firmen-Trio steckt hinter dem Mantel – also Vater Peter, Mutter Birgit und Sohn Philipp. Aber die treibende Kraft war Vater Peter, er hat designt, an der Farbzusammenstellung gearbeitet und auch den Mantel produziert. „Die Vorgabe war es, ein Modestück aus Rotfuchs zu erzeugen. Wir haben darauf Rotfuchs und Polarfuchs kombiniert. Dass wir uns neben so vielen talentierten und renommierten Kollegen aus Österreich durchsetzen konnten, war sehr überraschend, aber auch sehr schön. Die Preisverleihung war sehr emotional“, erklärt Peter Subosits.
Insgesamt wurde der Mantel zwei Wochen lang gefertigt. „Ich wusste, ich muss etwas mit leichtem Wow-Effekt schaffen. Man merkte bei der Präsentation auf der Messe, die Menschen sind modebewusst, aber haben auch wieder ein Naturbewusstsein für Pelz und das ist schön.“ Eine zehnköpfige Jury hat alle Arbeiten aus Österreich bewertet. Das St. Veiter Unternehmen landete ex aequo mit dem Unternehmen Margits Pelze und Leder aus Dornbirn auf Platz eins.
Auf der Messe in Salzburg wurden einzigartige Einzelstücke, die mit handwerklicher Präzision, Design und Materialgefühl produziert wurden, vor tausenden Menschen präsentiert. „Die Leute haben wirklich gejubelt, als das Model mit unserem Mantel auf die Bühne kam. Wir sind eine kleine Innung, jede Möglichkeit sich präsentieren zu können, gehört wahrgenommen, daher haben wir uns entschieden, heuer wieder unsere Arbeit einzureichen“, betont die Familie unisono.