„Der Herbst ist bei uns auf der Hochrindl ein Traum. Bis Mitte November ist es noch angenehm warm und die Parkplätze dementsprechend voll. Am Speicherteich, weit über der Nebelgrenze, kann man rasten und über ganz Kärnten schauen“, sagt Heinrich Sickl, Obmann des Tourismusvereines Sirnitz-Hochrindl-Deutsch Griffen. Mit dem Sommer sei man „absolut“ zufrieden: „Die Rundwege wurden stark genutzt“, berichtet Sickl, der sich gerade auf den nahen Winter vorbereitet, denn am ersten Dezember-Wochenende beginnt die Skisaison.

Wanderung Weißes Kreuz Hochrindl
Wanderung Weißes Kreuz Hochrindl © kk/schretter.at

Weiße Gipfel

Spaziergänge auf der mit 1800 Metern höher gelegenen Turracher Höhe sind derzeit allerdings nur etwas für erfahrene Winterwanderer, denn es liegt schon Schnee. „Wir hatten bereits den ersten Wintereinbruch. Die Wege sind derzeit etwas eisig“, sagt Julia Stückelschwaiger von der Turracher Höhe Marketing GmbH. Die Vorbereitungen für die Wintersaison laufen auf der Turracher Höhe auf Hochtouren. Geplanter Skistart ist Ende November. „Je früher wir starten können, desto besser. Meine Ski sind schon gewachst und stehen bereit“, freut sich Stückelschwaiger. Für das erste Wintergefühl kann man dieses Wochenende noch den Nocky Flitzer und die Panoramabahn besuchen. Die Sommersaison hätte besser verlaufen können: „Wir rechnen mit einem leichten Minus. Im Juli hat es bei uns öfter geregnet, das haben wir schon gespürt“, sagt Stückelschwaiger.

Herbst und Winter in einem: Die Turracher Höhe bietet derzeit ein außergewöhnliches Landschaftsbild
Herbst und Winter in einem: Die Turracher Höhe bietet derzeit ein außergewöhnliches Landschaftsbild © KK/Rossmann

Heidi Alm länger geöffnet

Über ein Plus freut man sich im heurigen 30-Jahr-Jubiläum auf der Heidi Alm. Rund 35.000 Besucher wollten Heidi, Peter und Almöhi am Falkert sehen. Normalerweise sind es in etwa 30.000 Besucher. Die Saison wird nun um ein paar Tage, bis einschließlich 2. November, verlängert. Danach wandern 30 Figuren von der Heidi Alm auf die Skipiste weiter. „Die Feiertage fielen sehr gut für uns. Je mehr Feiertage es im Juni gibt, desto eher fahren die Leute auf den Berg. Im Mai kann es oben noch kühl sein“, erläutert Florian Köfer, Geschäftsführer des Heidi Alm-Kindererlebnisparks. Auch die vielen Hitzetage im Sommer lockten viele Städter auf den Berg. Die Wintersaison soll, je nach Schneelage, am 13. Dezember eröffnet werden.

Auch in der Heidi Alm zeigen sich erste Vorzeichen des Winters
Auch in der Heidi Alm zeigen sich erste Vorzeichen des Winters © KK/Heidi Alm

Mit der Gondel zur Brunnachhöhe

Die Biosphärenparkbahn Brunnach in Bad Kleinkirchheim bringt Besucher nach wie vor auf 1900 Meter Höhe. Dort sind gemütlichere Routen mit 300 Höhenmetern sowie herausfordernde mit mehr als 700 Höhenmetern möglich. „Die Bergbahn ist eine der wenigen, die barrierefrei und somit für Kinderwägen und Rollstühle geeignet ist“, schildert Sabine Peternell, Marketing- und Vertriebsleiterin bei den Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen. Mit der Sommersaison sei man sehr zufrieden: „Wenn es im Tal heiß ist, sucht man die Zuflucht in der Höhe.“ Geplanter Winterstart ist übrigens der 5. Dezember.

Wandern auf der Brunnachhöhe
Wandern auf der Brunnachhöhe © KK/Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen
Gruselige Verkleidungen sind beim Besuch im Familywald erwünscht
Gruselige Verkleidungen sind beim Besuch im Familywald erwünscht © KK/Familywald