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Impfung Neunjährige in Bayern "versehentlich" gegen Corona geimpft

Vater erstattete Anzeige bei Augsburger Polizei.

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© New Africa - stock.adobe.com
 

Ein neun Jahre altes Mädchen ist im Impfzentrum in Bobingen im Landkreis Augsburg laut Polizei "versehentlich" gegen das Coronavirus geimpft worden. Der Vater des Kindes habe Strafanzeige gegen die Verantwortlichen gestellt, sagte ein Sprecher der Augsburger Polizei am Dienstag auf Anfrage. Es liefen nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Vater hatte Impftermin

Es solle geprüft werden, wer an der Impfung am vergangenen Samstag beteiligt gewesen sei und wie es überhaupt zu einer versehentlichen Impfung kommen könne, sagte der Polizeisprecher. Dem Kind gehe es aber gut. Der Polizeisprecher bestätigte damit Berichte der "Augsburger Allgemeinen" und von Hitradio RT1. Demnach hatte der Vater eigentlich einen Impftermin, seine Tochter begleitete ihn.

Den Berichten zufolge soll der impfende Arzt das Mädchen gefragt haben, ob es Angst vor Spritzen habe. Als der Arzt daraufhin den Oberarm des Kinds desinfiziert habe, habe der Vater das noch als Spaß wahrgenommen. Doch dann habe der Mediziner das Mädchen mit dem Impfstoff von Biontech geimpft. Der Impfstoff von Biontech ist für Kinder zugelassen, allerdings erst ab einem Alter von zwölf Jahren.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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Kommentare (12)
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steirischemitzi
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Wer war da rauschig? Der Arzt, der Vater oder doch Beide?

GordonKelz
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Und....was ist jetzt schlecht dabei...

..das Mädchen entwickelt Antikörper gegen
Corona....das war es....?!
Gordon

erstdenkendannsprechen
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kann ja sein, dass es im endeffekt ein vorteil für das kind sein wird.

kann aber auch nicht sein.
die vorgehensweise ist das problem.

eleasar
7
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@ Gordon: Schlecht dabei ist...

dass die medizinische Risiken-Nutzen-Abwägung bei Kindern anders ausfällt als bei Erwachsenen:

1. Kinder haben ein sehr sehr geringes Risiko für einen schweren Verlauf (höchstens vier Todesfälle pro 100.000 infizierte Kinder)
2. Auch die Fallzahlen von Long-Covid-Symptomen scheinen, gemessen an der Zahl der Infektionen, gering zu sein.
3. Es gibt kaum Daten über die Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung bei Kindern und Jugendlichen
4. Impfreaktionen unter Jüngeren sind relativ häufig waren – etwa um ein Fünftel häufiger als bei Erwachsenen (laut Daten der kanadischen Zulassungsbehörde). Mit Impfreaktionen sind kurzfristige Symptome, wie Kopfschmerz, Schmerzen oder Jucken an der Einstichstelle, Hautrötung, Müdigkeit, Fieber und Schüttelfrost.
5. Seltene Nebenwirkungen werden, sofern sie auftreten sollten, erst bei deutlich mehr Impfungen zu beobachten sein.

GustavoGans
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Und der Impfstoff ist für sie nicht zugelassen

Herr Gordon, seien Sie mir bitte nicht böse.

owlet123
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Warum war sie dabei?

Warum war das Kind denn überhaupt dabei? Mit neun Jahren hätte das Mädchen wohl auch zu Hause bleiben können, auch alleine, wenn sonst niemand da ist. Der Arzt kann eine Neunjährige auch gut schon auf zwölf schätzen - gerade mit Maske, da hätte der Vater wohl gleich sagen können, dass sie nur Begleitung ist.

erstdenkendannsprechen
11
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impft der arzt so drauflos?

schaut er nicht zuerst in den impfpass, die einwilligungserklärung (wo auch die aufklärung draufsteht) - all das musst vorher ausfüllen. bei jeder impfung. und die eltern müssen die unterschrift leisten. bei uns zumindest, denke nicht, dass das in deutschland viel anders ist - schon aus haftungsgründen.

owlet123
2
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ja, er impft drauf los

Wenn Deutschlands Impfstraßen so organisiert sind wie die unseren, dann ja. Das von Ihnen beschriebene wird dann nämlich schon bei der Anmeldung gemacht und die Ärzte gehen davon aus, dass alle, die zu ihnen gelangen geimpft werden sollen.
Sollte der Arzt aber hier tatsächlich vorschnell gehandelt haben und irgendwelche Pflichten ignoriert haben, soll er selbstverständlich zur Verantwortung gezogen werden.

Urban67
0
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@owlet123

Kann ihnen beipflichten.
Das Organisatorische ist bei uns vor dem Arzt schon erledigt. Dem Arzt hätte vielleicht auffallen können, dass das Mädchen zu jung ist.
Aber bitte ist der Vater blind und merkt nicht wenn seine Tochter geimpft wird. Den trifft wohl die Hauptschuld.

joektn
0
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Hmm

Geschichten aus dem Paulanergarten…

erstdenkendannsprechen
6
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was ist mit dem vater los?

wie kann er dasitzen und zuschauen, wie seine tochter geimpft wird - und sich dann aufregen? ich mein: wenn meine kinder mich zur impfung begleiten "passiert" es sicher nicht, dass sie ungewollt geimpft werden!

bitteichweisswas
5
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Als der Arzt daraufhin den Oberarm des Kinds desinfiziert habe, habe der Vater das noch als Spaß wahrgenommen.

Und dann hat er seelenruhig zugesehen, wie sein Kind "versehentlich" geimpft wurde??

Geh bitte, alles glaube ich euch auch nicht!