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CoronavirusSimulationsexperte: "Nächste Wochen entscheiden"

Die nächsten Wochen seien "entscheidend" für den weiteren Verlauf der Corona-Epidemie in Österreich, sagte Simulationsexperte Niki Popper zur APA. Die große Frage sei, wie gut und schnell Testen, Tracing und Containment funktioniere.

Experten sind sich einig: Abstand und Hygiene sind noch immer das A und O © candy1812
 

"Wenn wir die lokalen Wiederanstiege nicht in den Griff bekommen, ist es nicht unwahrscheinlich, schon im Sommer ein Problem mit steigenden Fallzahlen zu bekommen", sagte Simulationsexperte Niki Popper zur APA

Sorgen bereiten den Simulationsexperten von der Technischen Universität (TU) Wien lokale Herde wie in Salzburg oder Oberösterreich. Bereits Anfang Juni haben die Mathematiker zwar berechnet, dass man viele solcher Herde gut im Griff behalten kann, vorausgesetzt das Testen, das Tracing und die Isolierung funktionieren schnell und effektiv. "Dass Fälle wie in Oberösterreich gefunden werden, ist nicht negativ, sondern zeigt, dass getestet wird. Wir werden uns an solche Cluster gewöhnen müssen. Was wir aber nicht wissen ist, wie schnell und wie konsequent das Containment regional in den Bundesländern funktioniert, wir haben keine genauen Aufzeichnungen darüber", so Popper.

"Anstieg im knapp dreistelligen Bereich nicht so drastisch"

Ein täglicher Anstieg an Neuinfektionen im knapp dreistelligen Bereich sei grundsätzlich nicht so drastisch zu sehen. Wenn das so bliebe, würde es beweisen, dass das Containment funktioniere. Es stelle sich nun aber "die Frage, ob sich das Wachstum weiter beschleunigt". Ob man das jetzt "Zweite Welle" nenne oder wie die WHO als "Wiederaufflackern" sei sekundär.

In ihren neuesten Simulationsmodellen haben sich die Wissenschafter dem Thema "Superspreader" - also einzelne Personen, die eine große Zahl anderer Personen anstecken - gewidmet und positive Aspekte gesehen. "Der sogenannte Dispersionsfaktor ist bei Covid-19 laut aktuellen Studien niedrig. Das bedeutet, dass wenige Personen sehr viele anstecken und bisher ging man oft davon aus, dass das negativ ist", sagte Popper.

Containment durch niedrigen Dispersionsfaktor einfacher

Die Modelle würden nun zeigen, dass das eigentlich ganz praktisch sei, weil Tracen und Containment bei Superspreadern sehr gut funktioniere. "Wenn man wirklich gutes Containment macht, kann die Ausbreitung in fast 90 Prozent der Simulationsdurchläufe abgestoppt werden", so Popper. Dagegen funktioniere das bei einer Infektion, wo jeder Infizierte gleich viele Personen ansteckt, im Modell nur bei weniger als 30 Prozent der Fälle.

"Das Virus hat die nette Eigenschaft, dass das Containment sehr gut funktioniert. Aber man muss es - so die Simulationsergebnisse - halt gut machen", sagte der Experte. Entscheidend seien schnelle Tests und die Nachverfolgung von Kontakten sowie das konsequente Containment, also bei einem positiven Testergebnis die Isolierung des Umfelds in sehr kurzer Zeit. Das funktioniert solange die Zahlen nicht zu hoch ansteigen und ist davon abhängig wie viele Ressourcen für das Tracing zur Verfügung stehen.

Hygiene und Abstand sind weiterhin wichtig

Abgesehen von den Clustern sehe man, dass die Leute mittlerweile viel mehr Kontakte im Freizeitbereich haben als noch vor einigen Wochen, als diese Kontakte noch um die Hälfte reduziert waren. "Da muss man etwas tun und schauen, dass Hygiene und Abstand wieder eingehalten werden und die Leute mittun", empfiehlt Popper. Es gebe mittlerweile besseres Wissen darüber, welche Maßnahmen wirken und weniger Schäden verursachen als andere. "Deshalb sollte man bereits klar festlegen, was passiert, wenn die Zahlen weiter steigen, also ob und wo wieder Maskenpflicht kommt, welche Veranstaltungen wieder ausgenommen werden usw., und es wäre gut die Leute frühzeitig darüber zu informieren."


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (73)

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lapinkultaIII
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@rehlein und planck:

Warum ignoriert ihr diesen scionescio nicht einfach? Der ist doch so gscheit, daß es gscheiter nimmer geht - mit solchen Menschen kann man nicht diskutieren.

crawler
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scionisio

Ist nicht das Problem. Er dokumentiert nur seine Meinung. Verantwortlich kann nur jeder für sich selber sein. Problematisch finde ich, dass viele Meinungen von Fachleuten wiedergegeben werden, die konträre (politisch motivierte?) Ansichten haben. Der Leser kann sich bald an nichts mehr orientieren. Gibt die Regierung ihre Meinung kund, dauert es nicht lange, bis die Opposition genau gegenteiliges Wissen verbreitet. Wem soll man da noch glauben?

rehlein
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@crawler

Doch, solche poster wie scionescio sind ein Problem, weil sie das Posten als persönlichen Feldzug ausleben und dabei derb persönlich werden.

Die wollen nur Konfrontation.

Ansonsten gebe ich Ihnen vollkommen Recht.

rehlein
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Lieber lapinkultall

Sie haben Recht!
Das sollte man tun.

Planck
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Wenn die menschliche Rasse

so mit den kommenden Herausforderungen (Klimawandel, Öko-Katastrophe usw.) umgeht, dann holla die Waldfee.

Idiotie allerorten, wenn's nicht mehr 'von oben' angeordnet ist, trägt man keine Masken mehr, immerhin ist das Virus nicht mehr existent, ned wahr?; Pubs werden geöffnet und im selben Moment gestürmt, als wäre das Land die vergangenen Monate ein trocken gefallenes Wüstenwadi gewesen; Homo stolidus flutet die Strände unter Hinterlassung von Tonnen an Abfall -- Abartiges reiht sich an Unfassbares in unglaublichem Ausmaß.

Es wird anscheinend wieder Zeit, loo rolls zu bunkern ... ^^

Irgendeiner
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Ja,planck,wie ich jüngst an den Nachwuchs schrieb,

die Menschheit wird wohl nicht durch einen Virus enden, sondern weil sie schon zu Lebzeiten hirntot ist.

ed
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Jo mei

Der Mensch is' gut, aber die Leut' san a G'sindel!

Johann Nepomuk Nestroy

rehlein
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In einem anderen Artikel hier steht dass Melbourne

mit 191 Neuinfektionen als Metropole mit 5 Millionen Einwohnern, wieder für 6 Wochen in den lockdown geht.

Und bei uns will man warten bis wieder 300-400 tägliche Infektionen sind, und dann alles "neu bewerten".

BK Kurz meinte vor kurzem, dass er bei einer 3 stelligen Infektionszahl neu bewertet und sich Sorgen machen würde.

Ja wo denn bitte?

Wenn es Großstädte mit so vielen Einwohnern können, dass sie nochmal komplett runterfahren, warum dann nicht auch wir?

Die globale Wirtschaftskrise ist sowieso nicht aufzuhalten, aber man könnte viele schwere Krankheitsverläufe und Tote verhindern, und die werden mit steigenden Zahlen auch wieder steigen.

globalsport
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Melbourne vs Österreich

Melbourne mit Österreich zu vergleichen ist einfach nur dumm.

Australien will, da eine Insel (Kontinent) den Virus ausrotten, Österreich als Binnenland (für die die es nicht verstehen also keine Insel), kann das nicht funktionieren, wir versuchen lediglich das Spitalsystem nicht zu überlasten, den Virus kann man nicht mehr aufhalten.

rehlein
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@globalsport

Es heißt "das" Virus;)

Ich sag jetzt aber nicht, dass jemand der das nicht weiß dumm ist;)

Übrigens ich kenne den Unterschied Insel zu Binnenstaat.

Mir ging es darum dass man dort erkennt dass rigidere Maßnahmen erforderlich sind, wenn die Zahlen zu hoch werden.
Ausrotten wird auch Australien das Virus nicht, denn es kann sich ja nicht lebenslang als "Insel" abschotten.

Es geht um Eindämmung bei uns, und ja man kann das Virus aufhalten, indem man zu schnell gesetzte Lockerungen zurücknimmt.

In Zeiten wie diesen Mannschaftssport zuzulassen (hier sind Infektionen - Fußball, Tennis), Veranstaltungen mit vielen Menschen, Kinoöffnungen, Öffnung von Nachtlokalen, MNS weg, usw. sind gelockerte Maßnahmen, die überdenkenwert wären.

carlottina22
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Off topic Rehlein,

Virus kann sowohl den Genus "das" und " der" tragen, also nicht so streng sein.

rehlein
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Lt. Duden

stammt es hauptsächlich aus dem sächlichen Geschlecht.

Dann wurde im auch die maskuline Form gewährt.

In der medizinischen Fachsprache aber immer noch sächlich - und ich komme ja aus dem med. Bereich;)

Aber Sie haben Recht, man soll alles nicht so eng sehen;)

rehlein
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"Ihm"

sollte es heißen;)

hermannsteinacher
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Australien u.a. werden

den Virus nichtausrotten.
Sehr gut ist Tee vom einjährigen Beifuss/Artemisia annua.
Bestbewährt in Madagaskar und Tansania.

scionescio
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@rehlein: ich vermute, dass eine angebliche Ärztin mit sicherem Job und fixem Gehalt eine ander Sicht auf die Wirtschaftskrise hat ...

... als Millionen Menschen in Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit, die in ihrer Existenz bedroht sind.
"Mit der vollen Hose ist leicht stinken" fällt mir dazu ein - aber vielleicht versetzen sie sich einmal in die Lage von Menschen, die sich über viele Jahre mit viel Einsatz ein Leben aufgebaut haben und jetzt schlagartig vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.
Die Lösung ist so einfach: statt alle wegzusperren, erreiche ich den gleichen Effekt, wenn sich die Risikogrupen schützen dh FFP3 Maske statt sinnlosem MNS, Händewaschen, Abstandhalten und wenn möglich alle Ansammlungen vermeiden - alle anderen können weiter dafür sorgen, dass uns unsere Lebensgrundlagen nicht wegbrechen - es wird nach SARS CoV 2 wieder ein Virus geben und auch danach auch wieder eines und wenn uns nicht mehr einfällt als in Panik und Hysterie zu verfallen und jedesmal den Lockdown zu fordern, können wir uns gleich aufgeben.

rehlein
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Ich fordere nicht den lockdown,

sehe aber dass Eigenverantwortung nicht funktioniert.

Ja, ich habe ein fixes Gehalt, aber ich denke trotzdem nicht nur an mich.

Mir tut jeder leid, dem grade sein Leben wegbricht, egal ob wirtschaftlich oder gesundheitlich.
Aber die Gesundheit MUSS immer an erster Stelle stehen.

Sie fühlen sich scheinbar immer angegriffen, das sollte es aber nicht, ich kann Ihnen sehr gut nachfühlen, aber man kann deshalb nicht den Ernst der steigenden Infektionszahlen wegwischen.

Danke, dass Sie uns immer wieder die RICHTIGEN Berechnungen vor Augen halten - aber ich orientiere mich daran, wie sich die Lage entwickelt, und das ist definitiv nicht die richtige Richtung.

Hier gilt ja nicht das Motto: Geld oder Leben.

Was hilft Ihnen ihr Unternehmen, wenn es Sie selbst trifft?

Mir hilft mein Beruf auch nicht, wenn es mich trifft - wir sitzen also alle im selben Boot.
Glauben Sie mir, es hat auch schon Kollegen getrofffen.

Und bitte glauben Sie mir ich will Ihnen keine böse Absicht unterstellen, Sie sehen die Lage eben aus Ihrer Sicht, ich aus meiner.

rehlein
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@scionescio

Und noch was:
die Risikogruppen schützen indem sie Händewaschen, Abstand halten, usw.

Wie stellen Sie sich das vor?

Soll die Gruppe abgesondert werden und kontrolliert, dass die von Ihnen vorgschlagenen Maßnahmen eingehalten werden?
Wollen Sie diese Gruppe wegsperren?

Es funtioniert nur, wenn sich alle dran halten, und das grade das eben NICHT funtioniert, beweisen Ihnen die steigenden Zahlen.

Und "der Rest" soll dafür sorgen, dass die Wirtschaft weitergeht, also normal weitermachen?
Ist das Ihr normal, dass gelebt wird wie zu Zeiten VOR Corona? Das ist vorbei, egal ob mit oder ohne lockdown.

Darf ich lachen: das sind ja jetzt auch die, die dafür sorgen dass die Zahlen nach oben gehen - die haben ja keine Kümmerei.

Man kann nicht teilen: Risikogruppen extra und die sollen schauen, dass sie nicht krank werden, und der Rest darf machen was er will?
So wird´s nicht gehen.

Nur am Rande: gestern war 1 Tag mit etwas niedrigeren Zahlen. Heute sind wir um 17.00 schon bei diesen Zahlen gewesen - die Zählungen gehen aber noch bis Mitternacht.
Also heute wieder über 100.

hermannsteinacher
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Lachen ist gesund

und erlaubt!

scionescio
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@rehlein: wenn ich Angst vor Covid 19 habe, gibt es aktuell genug Möglichkeiten sich selbst so zu schützen (unabhängig davon was andere machen), dass mein persönliches Risiko minimal ist ...

... ja, für mich ist es sinnvoll, dass sich ein minimaler Prozentsatz selbst schützt ("Risikogruppe") und der nicht gefährdete Anteil (über 90%) nicht eingeschränkt wird bzw. selbst entscheidet, ob er das Risiko einer Infektion eingeht ( und wenn sich die Ängstlichen schützen, gefährden die auch niemanden!).
Ihr Argument ist widersprüchlich: sie sind dagegen, eine winzige Gruppe zu schützen/isolieren, möchten aber gleichzeitig alle einschränken, um diese winzige Gruppe nicht zu gefährden (damit die nicht auf sich selbst aufpassen müssen) - Sorry, das kann ja wohl nicht ernstgemeint sein!

rehlein
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Derjenige der entscheidet dass er freiwillig

das Risiko einer Infektion eingeht, gefährdet auch andere, falls er sie dann auch ansteckt, das kann also nicht ihr Ernst sein.

Und dass sich der minimale Prozentsatz selbst schützt ist absurd unmöglich, wenn solche freiwilligen Gefährder in der Gegend herumlaufen und die dann anstecken könnten.

Ihrer Meinung nach sollte sich also die kleine Gruppe zuhause einsperren, damit die große Gruppe risikofreudig eine Ansteckung billigend in Kauf nehmend, dann die kleine Gruppe, die ja auch irgendwann vielleicht mal aus dem Kerker raus möchte, ansteckt?
Unglaublich solche Gedankengänge...

Und was haben die Ängstlichen bei diesen Gruppierungen verbrochen?
Die sollen sich auch isolieren, nur weil sie vorm Virus Angst haben?

Und ich bin auch nicht dagegen die Schwächeren zu schützen, aber ich bin dagegen dass die sich isolieren sollen, nur damit die Ignoranten sie nicht anstecken.
Ihrer Meinung nach sollte sich eine Minderheit zurücknehmen, damit die Mehrheit Risiko spielen darf?

Sollen die vielleicht noch jahrelang nicht einkaufen gehen, falls es vorher keine Impfung gibt?
Denn auch wenn die brav Hände waschen und MNS tragen, also sich brav schützen (obwohl der MNS hauptsächlich andere schützt), kommt ein freiwilliger Risikofreudiger, und niest kräftig in deren Richtung, und gefährdet sie somit.

Und so gering ist die zu schützende Gruppe gar nicht, Ihre Prozentzahlen stimmen nicht, wie ich Ihnen schon in einem anderen post schrieb.

Wie unmenschlich kann man nur sein...

rehlein
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Der Anteil der über 60-Jährigen

in Österreich ist 22,7% dzt, plus die Risikogruppe der Kranken, Behinderten, usw. das sind nochmals ca. 10%.
Wobei der Prozentsatz der Risikogruppe noch gar nicht genau eruiert werden konnte.
Da sind wir schon bei über 30% die es mehr zu schützen gilt, als die "gesunde" jüngere Restbevölkerung.

Und wir sind ALLE dafür verantwortlich, dass ALLE geschützt sein dürfen.
Oder wohlen Sie eine Selektion?

Und man darf auch nicht davon ausgehen, dass es nur die Älteren und die Risikogruppe treffen kann, und zwar schwer.

Wir haben nicht nur Alte und chronisch Kranke auf Station - im Gegenteil.
Das Virus scheint so mutiert zu sein, dass es am Beginn eher die Alten getroffen hat, nun ist die Gruppe der 30-50 Jährigen stark dabei.

rehlein
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wollen

sollte es oben heißen;) vertippt;)

scionescio
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@rehlein: warum beginnen sie mit der Eigenverantwortung nicht bei sich selbst und schützen sich einfach selbst vor einer Ansteckung ...

... damit reduzieren sie die Ausbreitung und brauchen anderen nicht vorschreiben, was sie zu tun haben?

rehlein
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@scionescio

Wie kommen Sie zu der Annahme, dass ich mich NICHT schütze???
Natürlich schütze ich mich, und damit auch andere!

Und ich schreibe niemandem etwas vor - wo sehen Sie in einem einzigen post von mir eine Vorschrift?

FerdinandBerger
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Sind mir schon abgegangen, die "Experten".

Die nächsten Wochen entscheiden. Nona. Die Damen und Herren Volksvertreter schwimmen, dass der Sau graust. Vor lauter Angst, dass sie unpopuläre Entscheidungen treffen, versteckt sich eine Sonderregelung hinter einer anderen. Man hat ja schon den Eindruck, dass Günther Mayr der Regierungssprecher ist. Maskenpflicht für alle, immer und überall! Und aus!

scionescio
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"Wenn wir die lokalen Wiederanstiege nicht in den Griff bekommen, ist es nicht unwahrscheinlich, schon im Sommer ein Problem mit steigenden Fallzahlen zu bekommen"

Da bin ich jetzt sprachlos - da muss man wirklich Simulationsexperte sein, um so eine Aussage zu tätigen ... hat ungefähr die Qualität von "Wenn es weiter so regnet, kann es sein, dass dann die Straßen nass sind!" (aber natürlich braucht man dazu ein sehr kompliziertes Simulationsmodell)
Aber die Lachnummer unter den Hofmathematikern kann man ohnehin nicht mehr ernstnehmen, seit er sein Simulationsmodell so parametriert hat, dass potentiell 100.000 Tote in Österreich zu befürchten gewesen wären - obwohl das nie passieren kann, weil es bei einer Mortalität von unter 0,5% dazu mindestens 20 Millionen Österreicher geben müsste (und wegen des Effekts der Herdenimmunität sogar mehr als 30 Millionen)!!!
Statt sich für den Blödsinn zu entschuldigen, hat er dann mit dem selben (völlig falschen!) Simulationsmodell "bewiesen", dass die Maßnahmen des Herrn Kurz zum genau richtigen Zeitpunkt erfolgt sind - wer den guten Mann ernst nimmt, beherrscht nicht einmal die Grundrechenarten!

 
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