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Wegen SolidaraktionAi Weiwei aus Münchens "Haus der Kunst" rausgeworfen

Das Haus hat turbulente Zeiten hinter sich, unter anderem wegen massiver Geldprobleme, die bis heute nachwirken. Auch die Nähe von Angestellten zu Scientology und Fälle sexueller Belästigung sorgten für Schlagzeilen.

Ai Weiwei aus Münchens "Haus der Kunst" rausgeworfen
Ai Weiwei aus Münchens "Haus der Kunst" rausgeworfen © APA/dpa/Sophia Kembowski
 

Das Haus der Kunst in München hat den chinesischen Künstler Ai Weiwei (62) am Freitag wegen einer unangemeldeten Solidaraktion aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Nach Angaben des Museums hatte er die Mitarbeiter unterstützen wollen, die vom derzeitigen Umbau des Hauses betroffen sind.

Ai Weiwei postete auf seinem Instagram-Profil ein Foto von sich im Gespräch mit Geschäftsführer Bernhard Spies über die Auslagerung Beschäftigter.

Das Haus hat turbulente Zeiten hinter sich, unter anderem wegen massiver Geldprobleme, die bis heute nachwirken. Auch die Nähe von Angestellten zu Scientology und Fälle sexueller Belästigung sorgten für Schlagzeilen. Der Aufsichtsrat reagierte mit Kündigungen und stellte dem damaligen Direktor Okwui Enwezor, der inzwischen gestorben ist, einen kaufmännischen Geschäftsführer an die Seite. Ein Team aus fünf internationalen Kunstexperten soll eine neue künstlerische Leitung suchen.

Hausrecht verletzt

"Das Haus der Kunst teilte am Freitag weiter mit, dass die Tatsache, dass Mitarbeiter Unterstützung finden, zeige, wie bewegend dieses Thema sei. "Wir bitten allerdings um Verständnis, dass öffentliche Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Ausstellung "Markus Lüpertz. Über die Kunst zum Bild" ohne vorherige Absprache mit der Leitung des Hauses aus mehreren Gründen nicht möglich sind.

Die Einladung Ai Weiweis sowie der Öffentlichkeit missbilligt das Haus der Kunst daher ausdrücklich. "Das Hausrecht sei gröblich verletzt worden. Den Mitarbeitern drohten aber keine Konsequenzen: "Die Geschäftsführung bleibt bei der Zusage, den Umstrukturierungsprozess möglichst sozialverträglich, bei Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze und ohne Einkommenseinbußen zu gestalten."

Von Hitler persönlich eröffnet

Das Haus der Kunst hat keine eigene Sammlung, sondern holt sich die Kunstwerke für Ausstellungen ins Haus. Unter den Nationalsozialisten war das Museum als "Haus der Deutschen Kunst" gebaut und 1937 von Adolf Hitler persönlich eröffnet worden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges fand dort die jährliche "Große Deutsche Kunstausstellung" statt, die das nationalsozialistische Kunstverständnis propagierte. In den vergangenen Jahren hat sich das Haus der Kunst verstärkt mit der Aufarbeitung seiner Geschichte befasst und präsentiert vor allem internationale, zeitgenössische Künstler. Vor rund zehn Jahren war das Highlight die Ausstellung von niemand geringerem als: Ai Weiwei.

Kommentare (2)

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OCIR
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Unmöglich

Ein selten srroganter und unmöglicher Mensch der statt zu arbeiten andere Menschen belästigt und von manchen dafür noch gefeiert wird. Ein Auswurf von Dekadenz der gut lebt auf Kosten anderer

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wahrheitverpflichtet
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und alle wissen es!

https://de.wikipedia.org/wiki/Scientology ist eine sekte und wenn diese im haus der Kunst mit bestimmt wahrscheinlich federführend dann kann man es nachvollziehen was abgeht! DIESE SEKTE HAT MAFIA STRUKTUREN MIT vielen weltweiten fragwürdigen Todesfällen! IN ÖSTERREICH IST DIESE SEKTE ALS RELIGIÖSE VEREINIGUNG ANERKANNT da fragt man sich schon was ist hier los im politischen System Österreich in Deutschland wirt zu recht diese Sekte von Verfassungsschutz beobachtet! BANDITEN UND GUT DAS ES NOCH KÜNSTLER GIBT DIE SICH NICHT SCHEUEN unrecht entgegen zu gehen bzw sich entgegen zu stellen

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