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Interesse an Arktis

Russland lässt Marine-Eisbrecher vom Stapel

Russland hat am Freitag in St. Petersburg erstmals seit 45 Jahren einen Marine-Eisbrecher vom Stapel gelassen. Das 85 Meter lange Schiff "Ilja Muromez" soll sich im kommenden Jahr der Nordflotte anschließen.

Eisbrecher "Ilja Muromez" © 
 

Das gab Admiral Igor Swaritsch während der Zeremonie bekannt. Moskau unterstreiche damit sein Interesse an der Arktis, sagte er.

Zwei weitere Eisbrecher in Bau

Im Herbst beginnen die Petersburger Admiralswerften nach eigenen Angaben mit dem Bau von zwei weiteren Marine-Eisbrechern, die mit Marschflugkörpern bestückt werden sollen. Die Schiffe sollen im Jahr 2020 ausgeliefert werden.

Im August 2015 hatte Moskau in einem Schreiben an die UNO seinen Anspruch auf rohstoffreiche Gebiete rund um den Nordpol untermauert. Dabei forderte Russland die Hoheitsrechte über eine Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern in der Arktis. Das von Russland beanspruchte Gebiet umfasst auch den Nordpol und würde Moskau nach eigenen Angaben den Zugang zu 4,9 Milliarden Tonnen fossiler Brennstoffe verschaffen.

Wegen der in der Arktis vermuteten Öl- und Gasvorkommen melden auch die vier anderen Anrainerstaaten der Arktis - die USA, Dänemark, Norwegen und Kanada - Gebietsansprüche in der entlegenen Region an. Das voranschreitende Abschmelzen des Packeises macht die Region auch für den Frachtverkehr zwischen Atlantik und Pazifik zunehmend attraktiv.

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horni
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Treibhausgase

Na da kommt der CO2 Ausstoß wieder in Schwung!

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