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Verkehrssünder

Ab heute können Gurtenmuffel mittels Radarfoto gestraft werden

Neben Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auch SMSen, E-Mail-Schreiben und Internetsurfen am Steuer explizit verboten.

© Fotolia
 

Ab heute, Samstag, können Gurtenmuffel und Handytelefonierer am Steuer mittels Radarfotos gestraft werden. Es gilt der Fotobeweis bei Vergehen wie Handynutzung am Steuer, Verletzung der Helm- oder Gurtpflicht, mangelnder Kindersicherung und dem Transport von zu vielen Personen. Gesetzliche Grundlage ist die Kundmachung von Änderungen im Kraftfahrgesetz (KFG) und der Straßenverkehrsordnung (StVO).

Viele Verbote

Neben Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auch SMSen, E-Mail-Schreiben und Internetsurfen am Steuer explizit verboten. Viele Menschen greifen dennoch auch während der Fahrt zu ihrem Handy. Durch den Wegfall des sogenannten Anhalteerfordernisses können die Verfehlungen nun auch geahndet werden, wenn sie auf Radaraufnahmen zu erkennen sind. "Die besten Regeln helfen nichts, wenn sie nicht auch kontrolliert werden. Wer mit dem Handy am Ohr in eine Radarfalle tappt, wird ab jetzt zusätzlich bestraft. Damit gehen wir gezielt gegen die häufigste Unfallursache Ablenkung am Steuer vor", sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ). Unbeteiligte werden wie bei Radarfotos üblich auf den Fotos unkenntlich gemacht.

 

Kommentare (14)

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mm44mm
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endlich

lang hat's gedauert.

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lupinoklu
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Neue Strafen als Geldlukrierung für unsere unfähige Regierung

dienen dazu, die Unfähigkeit unserer Politiker, mit Geld umzugehen, zu kaschieren. Klar ist es nicht in Ordnung, wenn man während des Autofahrens ohne Freisprecheinrichtung telefoniert. Wenn aber auf einen Polizisten, der seinem Job auf der Straße gewissenhaft nachgeht, 3 Hofräten und 5 Sekretärinnen zahlenmäßig kommen, wird auch die neue Strafreform zu wenig Geld einspielen!
Der Autofahrer wird wieder mal zum Retter unserer maroden noch im Monarchie-Modus steckenden Republik!

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einheimischer
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und die Nasenbohrer gehören auch gestraft.....

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Sepp57
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500 Leute krepieren

jährlich auf Österreichs Strassen. Und ungefähr 5000 sind verletzt, darunter natürlich auch Kinder, zum Teil Querschnittslähmungen, abgerissene Gliedmaßen usw. Alles, was die Pathologen eben schätzen.
Dem gegenüber haben wir in Österreich statistisch etwa 0,2 Terrortote pro Jahr.
Wobei Terror nicht in erster Linie islamistischer Terror ist, die eigenen rechts- und linkslastigen Straftaten der Österreicher sind sehr viel häufiger.
Warum haben wir also eine ausländerfeindliche Partei wie die FPÖ ? Sinnvoller wäre doch eine autofeindliche Partei, das würde sehr viel mehr bringen.
Wenn man nur 10% der Verkehrsopfer retten könnte, wären das 50 weniger Tote pro Jahr und 500 weniger Verletzte.
Dagegen ist der Terror völlig uninteressant . .

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Sepp57
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Es gibt ja

ein sog. "Gurt T-Shirt". Das hat einen schrägen schwarzen Balken und dann sieht so aus, als hätte man den Gurt angelegt.
Damit kann man das Foto täuschen.
Aber es stoppt bestimmt nicht den Blutstrom . . .

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geraldkern
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Gott sei dank

kommen die selbstfahrenden Autos.
Dann passiert nichts mehr und keiner fährt zu schnell und jeder hat in seinem Smartauto eine Freisprechfunktion und jeder ist angegurtet und der/die PartnerIn weis immer wo du bist usw.
Leider gibt's dann keine Strafeinnahmen mehr und wir brauchen eine neue Deppensteuer.

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Sepp57
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Mit den selbstfahrenden

Autos wird man auch nicht 100% der Unfälle vermeiden können.
Vermutlich aber über 90%. Technische Defekte wird´s weiterhin geben, nur die menschlichen Fehler, die ja für den Großteil der Unfälle verantwortlich sind, fallen weg.
Mit so einem Auto kann man dann auch besoffen fahren. Ein großer Fortschritt für die Menschheit.
10 weiße Spritzer in der Buschenschenke und dann nach Hause fahren?
Kein Problem . .

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zx6d5xf42yhvuw8ak9442g7hv1biq7vo
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Da bewerten heute wohl

Leute, die keine Gurte benutzen oder ihre Kinder nicht anschnallen, während der Fahrt SMS-sen, ohne Freisprecheinrichtung telefonieren oder im Internet surfen. Also alles Leute, die sich selbst und andere gefährden.

Oder sind das diejenigen, die bei jeder Neuerung, die zur Sicherheit der Menschen im Straßenverkehr beiträgt, "Abzocke" schreien?

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rlnkdvogcbjj4w999mjcavd9ca6kl4vm
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Andere Frage

Gelten Kopfhörer als Freispechanlage?

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zx6d5xf42yhvuw8ak9442g7hv1biq7vo
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@Sacredheart96

"Eine Freisprecheinrichtung, Freisprechanlage oder FSE ist eine Kombination aus fest in einem Gerät (z. B. Mobiltelefon) oder Fahrzeug installiertem Lautsprecher und Mikrofon. Der Name leitet sich davon ab, dass weder Lautsprecher noch Mikrofon zum Ohr oder Mund geführt zu werden brauchen, die Hände also frei bleiben. Daher wird der Begriff fälschlicherweise auch für Mikrofon-Kopfhörer-Kombinationen, sogenannte Headsets, gebraucht." (Wikipedia)
"[...] ein auch unter dem Handy-Verbot erlaubtes Telefonieren während der Fahrt nur vorliegen kann, wenn beide Hände während des Telefonierens für die Bedienung des Fahrzeugs freibleiben. Etwaige Bedienungen des Telefons müssen mit einer Hand erfolgen können, ohne dass das Telefon in der Hand gehalten werden muß. Unzulässig ist danach unter dem neuen Handy-Verbot grundsätzlich das Telefonieren während der Fahrt mit einer mobilen Freisprecheinrichtung, einem sogenannten "Head-Set". Bei einem Head-Set muß nämlich der Fahrer das Telefon für die Bedienung zunächst in der Hand halten, so dass er nicht beide Hände zum Fahren frei hat." (Verkehrsportal)

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steiamork
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HÄTTE NOCH WAS FÜR DIE AUTOBAHN

wann werden die Zweitenspur 80km Fahrer bestraft
und die Raser beim Feinstaub 100er

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zx6d5xf42yhvuw8ak9442g7hv1biq7vo
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Endlich!

Es ist zum Fürchten, was da manchmal abgeht!
Hoffentlich trägt diese Möglichkeit schnell Früchte.

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tannenbaum
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Vollkommen richtig! Zu schnell fahren und gleichzeitig telefonieren müsste einen sofortigen Führerscheinentzug zur Folge haben! Solche Menschen haben auf der Straße nichts verloren!

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Pointi
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Wird Zeit

Finde ich sehr gut.
Es gibt derart viele die mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und sich zusätzlich vom Handy/Smartphone ablenken lassen.

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