Mit "Die Judith von Shimoda" von Fabián Panisello haben die Bregenzer Festspiele ihre Uraufführungsserie am Donnerstagabend fortgesetzt. Die mit der Neuen Oper Wien realisierte Musiktheaterproduktion lässt nahezu vergessen, dass der österreichischen Erstaufführung der bearbeiteten Nachdichtung eines japanischen Schauspiels durch Bertolt Brecht und Hella Wuolijoki wegen ihrer Oberflächlichkeit einst kein Erfolg beschieden war. Es wurde mit viel Applaus gedankt.