Der neue Roman von Karin Peschka beginnt mit einer Urszene: An einem nasskalten Tag des Jahres 1954, kurz nach Allerheiligen, tanzt ein halbnackter fremder Mann singend zwischen den Gräbern des Eferdinger Friedhofs. Die Stimmung der Augenzeugen schwankt zwischen Neugier, Besorgnis und Aggression. Ehe man gemeinsam den vermeintlichen Grabschänder überwältigt, der es wagt, auf dem katholischen Friedhof ein serbisches Wiegenlied zu singen, greift der Herr Dechant ein.
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