Toxische Opa-Enkel-Beziehung: Michael Köhlmeiers "Frankie"
"Am Dienstag haben sie Opa entlassen. Er ist jetzt einundsiebzig." So harmlos beginnt Michael Köhlmeiers Roman "Frankie". Großvater war wohl im Krankenhaus, denkt man - und muss schon wenige Zeilen später schlucken. Großvater hat in der Strafanstalt Krems-Stein eine vieljährige Haft verbüßt und wurde nach 18 Jahren vorzeitig entlassen. Für welche Tat er verurteilt wurde, wird sein 14-jähriger Enkel, der Ich-Erzähler Frank, nie genau erfahren. Denn dem Opa ist nicht zu trauen.
Dieser Inhalt ist exklusiv für Digitalabonnent:innen der Kleinen Zeitung.
Leider lassen Ihre derzeitigen Cookie-Einstellungen den Login und damit eine Überprüfung Ihres Abo-Status nicht zu. Eine Darstellung des Inhalts ist dadurch nicht möglich.
Wir verwenden für die Benutzerverwaltung Services unseres Dienstleisters Piano Software Inc. ("Piano").
Dabei kommen Technologien wie Cookies zum Einsatz, die für die Einrichtung, Nutzung und Verwaltung Ihres Benutzerkontos unbedingt notwendig sind.
Mit Klick auf "Angemeldet bleiben" aktivieren Sie zu diesem Zweck die Verwendung von Piano und es werden über Ihren Browser Informationen (darunter auch personenbezogene Daten) verarbeitet.
Die Datenschutzinformation von Kleine Zeitung können Sie hier einsehen.