Jelinek in der Josefstadt: "Rechnitz" als Totentanz
Die sterblichen Überreste der Opfer, nur noch aus vereinzelten Knochenteilen bestehend, werden zu den Klängen eines jüdischen Totenliedes bestattet. Das friedvolle Ende einer grausamen Geschichte. Was Anna Bergmann an den Schluss ihrer Inszenierung von Elfriede Jelineks "Rechnitz (Der Würgeengel)" stellt, die am Samstag im Theater in der Josefstadt nach vielen Verschiebungen endlich Premiere feierte, steht in der Realität noch aus. Nach dem Massengrab wird weiter gesucht.
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