Die diesbezüglich größten Herausforderungen sind die Digitalisierung, die steigende Nachfrage nach höher qualifizierten Arbeitskräften mit zusätzlichen Fremdsprachenkenntnissen, die Gleichstellung von Frauen und Männern bei schulischen und beruflichen Karrieren sowie die Integration von Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

Das Land Steiermark forciert den Ausbau eines hochqualitativen Angebots zur Bildungs- und Berufsorientierung. Zentrale Bestandteile der regionalen Aktivitäten sind Kooperationen zwischen Ausbildungsstätten, Forschungs- & Entwicklungseinrichtungen sowie regionalen Unternehmen.

In der Region Murau Murtal wird unter dem Titel „Kraft. Das Murtal“ seit 2009 ein Wirtschaftsnetzwerk gespannt, das heute mehr als 80 Betriebe aller Größen und Branchen sowie mehr als 7000 Mitarbeiter*innen umfasst. Sein Ziel ist, die Region als attraktive Arbeitswelt mit Top-Arbeitgeber*innen zu positionieren.

Wichtige Zielgruppen, u. a. junge Familien, wurden bzw. werden gezielt angesprochen, z. B. durch neue Jobmodelle oder durch Infokampagnen. Klaus Rainer, Sprecher der Initiative, sagte anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums: „Ich bin sehr zufrieden, wie sich ,Kraft. Das Murtal‘ entwickelt hat und noch weiter entwickelt. Es ist uns gelungen, den Bekanntheitsgrad unserer regionalen Betriebe stark zu verbessern.“

Erfolgreich vernetzt wird seit 2016 auch in der Lipizzanerheimat. Die Marke „Technologieregion Lipizzanerheimat“ (Tech4Future) steht für die Kooperation von neun regionalen Leitbetrieben und die Weiterentwicklung der Region als Technologieregion.

In der Südoststeiermark läuft seit Anfang 2019 das Projekt „Regionsexperten“. Bei diesem können sowohl Beschäftigte in der Tourismusbranche als auch Interessierte aus der Region ihr Wissen zur Heimatregion vertiefen. Mehr als 80 Personen haben das Ausbildungsangebot bereits genutzt.