Haiti zählt zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Schwere Naturkatastrophen und die instabile wirtschaftliche und politische Situation haben den Karibikstaat immer wieder in seiner Entwicklung zurückgeworfen. Der Bevölkerung fehlt es vor allem an sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Unter diesen Voraussetzungen bringen viele Frauen ihre Babys zu Hause zur Welt. Ein Risiko, denn durch unhygienische Umstände bei einer Geburt ist die Gefahr, sich mit Tetanus zu infizieren, besonders hoch. Dabei reichen schon zwei Impfungen während einer Schwangerschaft, um eine Frau und ihr Neugeborenes vor der todbringenden Infektionskrankheit zu schützen. „Wenn die Mutter gegen Tetanus geimpft ist, gibt sie diesen Schutz für die ersten zwei Monate an ihr Baby weiter“, weiß Aktionsbotschafterin Bettina Zimmermann.
Sie hat im Sommer Haiti bereist, wo sie einen Einblick in die Arbeit der UNICEF-Helfer bekommen hat. Diese arbeiten unermüdlich daran, die medizinische Infrastruktur mit lebensrettenden Impfdosen auf- und auszubauen. Die Tetanus-Impfdosen werden an Krankenhäuser verteilt, richtig gelagert und weiterverteilt. Das Spital St. Michel in Jacmel dient als Kühllager für die Impfstoffe. UNICEF hat die Klinik mit speziellen Solarkühlschränken ausgestattet, die die Impfungen auch weiterkühlen, wenn die reguläre Stromzufuhr unterbrochen wird. Für Frauen in abgelegenen Gebieten werden die privaten Räumlichkeiten der Bewohner zu mobilen Impfstationen umgewandelt – so ersparen sich Schwangere beschwerliche Wege bis zur nächsten Gesundheitsstation. „Viele Haitianer erhalten eine Ausbildung als Helfer. Damit können Sie das UNICEF-Team dabei unterstützen, die Bevölkerung über die Wichtigkeit der Tetanusimpfung aufzuklären. Mich hat es sehr fasziniert zu sehen, wie die Menschen in Haiti die Hilfe zur Selbsthilfe annehmen und umsetzen“, berichtet Bettina Zimmermann.
Mit der Initiative „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ unterstützt Procter & Gamble bei jedem Kauf einer Pampers Windelpackung (außer Sleep & Play) UNICEF mit dem Gegenwert einer Tetanus-Impfdosis noch bis Ende Dezember 2017. Auch Bettina Zimmermann liegt die Initiative am Herzen: „Man sieht, dass durch die Hilfe schon viel bewegt werden konnte. Die Impfung von Müttern gegen Tetanus ist ein wichtiger erster Schritt, um Babys einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.“ Und auch online kann geholfen werden: mit jedem Aufruf des Aktionsvideos oder Hochladen des Kassenbons über die Pampers Club App unterstützen Sie Pampers und UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen.