Viele Menschen, die eigentlich gut hören, verstehen schlecht. Dies fällt Betroffenen vor allem in Gesellschaft und in Situationen mit lauten Hintergrundgeräuschen auf. Eine mögliche Ursache kann ein unerkannter Hochton-Hörverlust sein.
Bei einem Hochton-Hörverlust sind jene Sinneszellen in der Hörschnecke, die hohe Töne aufnehmen, geschädigt. Werden diese hohen Töne nicht mehr richtig wahrgenommen, klingt Sprache undeutlich und dumpf.
Mögliche Ursachen. Häufig sind Durchblutungsstörungen, Diabetes oder ein Hörsturz die Auslöser, die zu dieser Form von Hörbeeinträchtigung führen können. Waren oder sind Betroffene im Beruf oder in der Freizeit großer Lärmbelastung ausgesetzt, trägt dies ebenfalls zur Abnutzung oder sogar Zerstörung der empfindlichen Sinneszellen im Innenohr bei. Doch auch ohne unmittelbar erkennbare Ursache lässt bei jedem Menschen mit der Zeit das Hörvermögen im Bereich der hohen Töne etwas nach. Wer einen solchen Hochtonhörverlust hat, erlebt sich selbst nicht als schwerhörig. Es handelt sich dabei auch nicht um eine hochgradige Schwerhörigkeit, denn tiefe Töne werden problemlos gehört. Doch schon eine leichte Hörbeeinträchtigung kann immer wieder auftretende Verstehschwierigkeiten und Missverständnisse zur Folge haben. Anfangs können diese noch gut mit Humor überspielt werden, immer öfter können aber peinliche und unangenehme Situationen entstehen. In vielen Fällen bemerkt es nicht einmal der Betroffene selbst, sondern dessen Familie und Freunde.
Neue Hörstudie. Prof. Dr. Stefan Launer, wissenschaftlicher Leiter vom weltweit führenden Hörgerätehersteller Phonak, sucht in Kooperation mit Hansaton nach Studienteilnehmern, die diese Schwierigkeiten beim Verstehen kennen. Die neue Hörstudie soll klären, in welchem Ausmaß sich das Sprachverstehen für Betroffene verbessern lässt und welche modernen Technologien, wie z. B. Bluetooth oder aufladbare Hörgeräte, künftig in der Forschung berücksichtigt werden müssen. Die Teilnehmer können kostenlos und unverbindlich die neuen Hörsystem-Modelle testen. Die Auswahl der Studiengeräte erfolgt nach einer ausführlichen Analyse des Hörvermögens in einem Hansaton Hörkompetenz-Zentrum.