Quirliges Ambiente, ein italienisches Publikum, das beim Tajut an der Bar gern neueste Ereignisse diskutiert, köstliche Weine und beste friulanische Küche. Vor fünf Jahren haben Maya Costan und Katia Mokhova ihre kleine, feine Osteria Hladik in Tarvis eröffnet und zu einem der besten Lokale weitum gemacht, was kürzlich groß gefeiert wurde.

Köstlichkeiten, die den Wirtinnen schmecken

Das Geheimnis ihrer bodenständigen Schmankerln liegt in der Qualität der Zutaten. „Wir essen selbst gerne und wollen unsere Gäste mit den Köstlichkeiten verwöhnen, die uns selbst schmecken“, sagt Maya: „Ob Wildbret oder Rindsfilet, Käse, das Mehl für die Polenta, Pilze oder Spargel – alle unsere Produkte kommen aus der Umgebung, nur die Lammrippchen beziehen wir aus Irland, weil die italienischen für unsere Gäste zu intensiv im Geschmack sind.“ Eine kleine, wöchentlich wechselnde Karte – je zwei, drei Antipasti, Primi und Secondi und täglich frisch gemachte Süßspeisen – richtet sich nach der Jahreszeit. Nur eines geht rund ums Jahr nie aus. Alle fliegen auf Frico mit Polenta. Die einstige Holzhackerspeise ist im Sommer sogar noch begehrter als im Winter. „Das Geheimnis eines guten Frico liegt im richtigen Verhältnis der Zutaten. Frischer Latteria und Montasio in fünf diversen Reifungsgraden, gelbe Erdäpfel und ein Hauch von Zwiebeln“, sagt Maya.

Mit Köchin Katia ist die promovierte Geologin aus der rumänischen Universitätsstadt Iași seit Jahren eng befreundet. „Wir arbeiteten lange bei Ilija Pejic zusammen im Service“, sagt Katia, die aus Russland stammt. Nach dem plötzlichen Tod des bekannten und beliebten Gastronomen machten sich die beiden selbstständig. Auch Mayas Ehemann Irinel ist ins Unternehmen einbezogen und unterstützt sie im Service. Geöffnet hat das Lokal täglich von 10 bis 15 und von 18 bis 22 Uhr, dienstags und mittwochs ist es geschlossen.