Eine sogenannte Flughafenmalaria ist laut RKI ein seltenes Ereignis in Deutschland. Für die Betroffenen könne das eine späte Diagnose bedeuten, weil Malaria häufig mit Reisenden in Verbindung gebracht werde. Eine späte Diagnose erhöhe allerdings auch das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Das RKI appellierte daher an die Ärzteschaft, besonders im Sommer auch eine seltene Flughafenmalaria als Diagnose in Betracht zu ziehen, sofern die Patientinnen und Patienten in Flughäfen mit interkontinentalen Verbindungen oder in deren Umgebung arbeiten. Der letzte Fall einer Flughafenmalaria war laut RKI 2023 in Deutschland dokumentiert worden. Damals war ebenfalls der Frankfurter Flughafen betroffen. Die aktuellen Infektionen werden vom Gesundheitsamt in Frankfurt untersucht.