Zuvor waren am Donnerstag noch 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bundesheer, Bergrettung, Rettung, Polizei und der Gemeinde an Ort und Stelle gewesen. Zudem standen ein Hubschrauber des ÖAMTC sowie zwei Hubschrauber des Bundesheeres zur Verfügung. Rund 450 Helfer waren laut der Gemeinde Wildermieming insgesamt in den vergangenen Tagen im Einsatz. Der Bürgermeister von Wildermieming, Matthias Fink, bedankte sich am Freitag ausdrücklich bei allen.
Das Feuer selbst war bereits Dienstagabend gelöscht gewesen. Seitdem kämpfte man aus der Luft und am Boden aber gegen die Glutnester an, die teilweise immer wieder aufflackerten. Erschwert wurde der Einsatz durch das äußerst unwegsame und schwer zugängliche, sehr steile Gelände. In die Karten spielte den Einsatzkräften der teilweise starke Regen in den vergangenen Tagen.
Seinen Ausgang hatte der Großeinsatz mit einer dichten Rauchsäule genommen, die sich im Bereich des sogenannten "Grießlehn" ausgebreitet hatte. Zuvor war ein Gewitter über Wildermieming gezogen, deshalb nahm die Polizei auch einen Blitzschlag als Ursache für die Flammen an. Die Gemeinde appellierte an die Bevölkerung, das Gebiet großräumig zu meiden sowie die Zufahrtswege freizuhalten. Durch den Flugverkehr kam es zu einer großräumigen Absperrung. Dies betraf auch einen beliebten Wanderweg über dem Waldbrandgebiet. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht, die Flammen wüteten weitab von besiedeltem Gebiet.