Montagvormittag wurden durch eine Drohne noch "vier Punkte mit Hitzeentwicklung entdeckt", wie es hieß. Nach deren Beseitigung waren die Nachlöscharbeiten final abgeschlossen.
Die Flammen auf dem betroffenen Gebiet waren eigentlich bereits Samstagfrüh unter Kontrolle gebracht bzw. gelöscht worden. Die Löscheinsätze fanden unter großer Hitze auch durch private Hubschrauber und einen Bundesheerhelikopter statt. Nachdem diese abgeschlossen waren, begann die aufwendige Nacharbeit. Rund 85 Kräfte von zwölf Feuerwehren, Bergrettung und Landwirte mit Güllefässern waren am Sonntag noch im Gelände gewesen, erklärte Draxl. Bei heißen Temperaturen wurden weiter Glutnester umgegraben und diese gezielt beseitigt. Drohnenflüge am Sonntag und am Montag brachten immer wieder Stellen mit Hitzeentwicklung zum Vorschein, weshalb sich ein "Brand aus" bis Montag hinauszögerte. In der Spitze waren im betroffenen Gebiet im sogenannten Mitteldorfer Wald südlich von Virgen rund 170 Feuerwehrleute im Einsatz.
Die genaue Brandursache blieb weiter unklar. Möglich sei, dass eine Selbstentzündung aufgrund der Hitze zu dem Feuer geführt habe, hatte es am Sonntag von der Polizeiinspektion Matrei in Osttirol zur APA geheißen. Man verwies aber gleichzeitig auf laufende Ermittlungen. Fest stand, dass sich keine Person zum Zeitpunkt des Brandausbruches in dem betroffenen Gebiet befand.