Als im Saal die ersten Bilder von Schwarzer und Weißer Sulm über die Leinwand liefen, wurde St. Peter im Sulmtal selbst zum Schauplatz der Dokumentation. Zahlreiche Mitwirkende, Vertreter aus Politik, Kultur und Tourismus erlebten dort die Premiere von „Zwischen Fels und Fluss – Das Sulmtal“.
Regisseur Alfred Ninaus hatte die Region im vergangenen Sommer mit einem vierköpfigen Filmteam bereist. Entstanden ist ein Porträt der Flusslandschaft, ihrer Natur und der Menschen, die entlang der Sulm leben und arbeiten.
Der Film führt von den Quellgebieten der Schwarzen und Weißen Sulm durch das Natura-2000-Gebiet bis zu Weinbergen, historischen Glashütten und der Burg Deutschlandsberg. Auch Moore, archäologische Fundstätten, Heilbäder sowie Schilcher und Kürbiskernöl spielen eine Rolle.
Als Fachberater begleitete Johannes Gepp, Präsident des steirischen Naturschutzbundes, die Produktion. Der Biologe beschäftigt sich seit Jahren mit dem Gewässer und dessen Artenvielfalt.
„Das Sulmtal ist ein noch weitgehend unentdecktes Naturjuwel – eine einzigartige Flusslandschaft, die es verdient, einem Millionenpublikum präsentiert zu werden“, sagte Ninaus bei der Premiere. Die Dokumentation verbindet eindrucksvolle Naturaufnahmen mit persönlichen Geschichten aus der Region und spannt den Bogen von den Quellgebieten bis zu den Kulturlandschaften entlang des Flusses.
Bürgermeisterin Maria Skazel begrüßte neben Amtskollegen aus den Sulmtal-Gemeinden auch 3sat-Redakteurin Henriette Maslo-Dankl. „3sat ist das TV-Fenster Österreichs in den gesamten deutschsprachigen Raum“, betonte sie. Damit erhält das Sulmtal nun eine Bühne weit über die Steiermark hinaus.
Ausgestrahlt wird „Zwischen Fels und Fluss – Das Sulmtal“ am 20. Juli 2026 um 20.15 Uhr auf 3sat.