Das Wrack des einmotorigen und viersitzigen Kleinflugzeugs des Typs Piper wurde noch am Sonntag in den Abendstunden mittels Hubschrauber geborgen. Die Arbeiten gestalteten sich im steilen Gelände schwierig, wie auch der ORF Niederösterreich berichtete. Das Landeskriminalamt Niederösterreich führt die Erhebungen, eingebunden ist auch die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes.
Bei dem Absturz waren der 47-jährige Pilot und eine gleichaltrige Frau ums Leben gekommen. Eine 15-Jährige und ein 41-Jähriger - bei ihnen handelt es sich um Nichte und Onkel - erlitten schwere Verletzungen. Sie wurden vom Notarzthubschrauber per Seil gerettet und in Spitäler nach Amstetten und Linz geflogen. Der 41-Jährige wurde laut Polizeisprecher Loidl weiterhin intensivmedizinisch behandelt. Bei der 15-Jährigen wurde indes davon ausgegangen, dass sie das Spital noch am Montag verlassen wird können.
Gestartet war die Piper auf dem Flugplatz in Seitenstetten (Bezirk Amstetten). Die Insassen wollten einen Rundflug machen, teilte Loidl mit. Mit welchem Ziel, war weiter Gegenstand von Ermittlungen. Zum Absturz kam es in einem abgelegenen Waldbereich in der Nähe der Ortschaft Neuhaus.