23 Menschen wurden den Angaben zufolge unter dem Müll begraben. Neun starben, die übrigen 14 konnten gerettet werden. Die Bergungsarbeiten waren den Betreibern zufolge durch den weiter anhaltenden Regen behindert worden. Laut der Zeitung "Times of India" wurden am Montag drei der geretteten Menschen noch im Krankenhaus behandelt.
Während der Monsun-Zeit zwischen Juni und September kommt es in Indien häufig zu Erdrutschen und Gebäudeeinstürzen, wenn alte und baufällige Konstruktionen schweren Niederschlägen nachgeben. Wissenschaftern zufolge kommt es durch den menschengemachten Klimawandel immer häufiger zu extremen Wetterereignissen in Indien, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt. Das in diesem Jahr besonders stark ausgeprägte Wetterphänomen El Niño könnte nach Ansicht von Meteorologen die Wetterverhältnisse weiter verändern.