Nach einer umfassenden Modernisierung wurde das Ausflugsziel Planetarium zum „Miniversum“ und erstrahlt in neuem Glanz. Die Gesamtkosten für das Projekt in der Ostbucht in Klagenfurt liegen bei rund 1,4 Millionen Euro.

Die Maßnahmen für das „Miniversum“ umfassten bauliche Anpassungen der Aufenthaltsbereiche sowie die Modernisierung der Sanitär-, Lüftungs- und der Heizungsanlage. Zudem wurde die Kuppel für Vorführungen saniert, eine mobile Bestuhlung für rund 80 Personen angeschafft und vor allem die Projektions- und Medientechnik erneuert. Ziel dabei war es die Saison zu verlängern und es gemeinsam mit dem benachbarten Ausflugsziel Minimundus zu einem wetterunabhängigen Ganzjahresbetrieb zu etablieren, heißt es in einer Aussendung von Tourismusreferent Sebastian Schuschnig (ÖVP).

Stadt und Land profitieren

Die Investition wurde aus seinem Referat unterstützt. Schuschnig habe eine eigene Förderschiene für Investitionen in Ausflugsziele initiiert. 150.000 Euro wurden vom Tourismusreferat des Landes Kärnten beigesteuert. „Von solchen Investitionen profitieren nicht nur die Stadt und Region Klagenfurt, sondern der gesamte Tourismusstandort Kärnten. Das Projekt ist ein wichtiger Beitrag, um unser wetterunabhängiges Freizeitangebot weiter auszubauen und so Schritt für Schritt Kärntens Image als ganzjährig attraktives Urlaubsland zu stärken“, sagt Schuschnig.

Die Zusammenarbeit mit dem benachbarten Ausflugsziel Minimundus ermöglicht es, neue Kunden zu gewinnen. Es sollen Schulen, Familien und Touristen gleichermaßen angesprochen werden. Die mobile Bestuhlung und die digitale Medientechnik erlauben zudem eine nachhaltigere Nutzung des Objekts als besondere Eventlocation. So können dort Firmenevents, Präsentationen und Ähnliches durchgeführt werden. Die durchschnittlichen jährlichen Besucherzahlen werden auf rund 50.000 geschätzt und sollen sich durch diese Weiterentwicklung nochmals deutlich steigern.