Am Samstag stand noch das Qualifying (17.00 Uhr) für den Großen Preis von Großbritannien am Sonntag (16.00 Uhr MESZ/jeweils live ORF 1, Sky) auf dem Programm. Red-Bull-Pilot Max Verstappen musste sich im vierten Sprint des Jahres hinter Charles Leclerc (Ferrari) mit dem sechsten Rang begnügen. Nach der Zieldurchfahrt meldete sich Mercedes-Boss Toto Wolff bei Antonelli und fragte mit einem Augenzwinkern: "Macht dich die schnellste Runde am Ende glücklich?" Der Teenager antwortete mit einem Lächeln: "Ja, die macht mich noch glücklicher."
Hamilton blickte mit gemischten Gefühlen auf den Sprint zurück. "Es war ein hartes Rennen, um Mercedes hinter mir zu halten. Kimi ist dann an mir vorbeigeflogen", sagte der Rekordweltmeister. Die Ferraris sind nach einem schwachen Rennen in Österreich auf dem Traditionskurs in Silverstone überraschend schnell, weil sie mit dem Energiemanagement besonders gut zurechtkommen. Doch Antonelli bestätigte auch in England seine Topform im überlegenen Silberpfeil. "Ich wusste, dass meine Chance kommen wird. Dann habe ich meinen Rhythmus gefunden", sagte er.
In der Startphase hatte Hamilton, Silverstone-Rekordsieger mit neun Grand-Prix-Erfolgen, seine Spitzenposition noch vor Antonelli verteidigt. Dahinter entwickelte sich ein Fünfkampf inklusive mehrerer Überholmanöver zwischen Norris, Verstappen, Russell, Leclerc und Oscar Piastri (McLaren). Das Führungsduo baute seinen Vorsprung auf die Verfolger auf mehrere Sekunden aus. In der 8. von 17 Runden ging der Mercedes-Shootingstar am Ferrari von Hamilton vorbei und brachte den Sieg locker ins Ziel.