Wochenenden zwischen 0 und 2 Uhr nachts sind Hochsaison des Vergessens. Das kann der Fahrdienstleister Uber aus seinem Lost&Found-Index herauslesen, den er seit zehn Jahren erstellt. Was wurde nicht alles in den Uber-Taxis vergessen! Von der Perücke bis zum Spielzeugpudel. Von Spinnen und Schildkröten bis hin zur zahnärztlichen Lupe. Und sogar Scheidungspapiere wurden in einem Uber-Taxi liegengelassen. „Aber egal wie skurril – die meisten vergessenen Gegenstände haben innerhalb weniger Stunden den Weg zu ihren Besitzern zurückgefunden. Denn mit nur einem Klick in der Uber-App kann jeder Fahrgast die letzte Fahrt nachvollziehen und unkompliziert den Fahrer kontaktieren“, sagt Martin Essl, Geschäftsführer von Uber in Österreich.
Schlüssel, Reisepass, Brille, Uhr
Allein in Österreich wurden im vergangenen Jahr mehrere Hundert Schlüssel als vergessen gemeldet – und dank der Uber-App wohl viele Schlüsseldienst-Rechnungen gespart. Telefon, Rucksack, Brieftasche, Schlüssel, Kopfhörer, Kleidung, Reisepass, Brille, Uhr und Laptop sind die Top-10 vergessenen Gegenstände. Insbesondere der Reisepass auf Platz 7 hat wohl einigen eine Extraportion Adrenalin vor dem Urlaubsantritt beschert.
Verloren – aber nicht für immer
Wien führt das Städte-Ranking an, gefolgt von Salzburg, Graz, Innsbruck und Linz. Im europäischen Vergleich liegt Österreich auf Platz 15. Großbritannien, Frankreich, Portugal, Spanien und Deutschland belegen die ersten fünf Plätze.
In Österreich hinterließen Fahrgäste im Vorjahr unter anderem auch Röntgenbilder, Skischuhe und einen Kinderwagen. Weltweit getoppt wird das nur von einem 280-Liter-Aquarium sowie einer elektronischen Fußfessel. Über die vergangenen Jahre betrachtet spiegeln die Fundstücke auch den Zeitgeist wider: Während 2017 noch ein lebender Hummer für Aufsehen sorgte, waren es zuletzt Labubu-Sammelfiguren und Pilates-Socken.