Traurige Nachrichten aus der griechischen Fußballwelt. So ist der ehemalige Nationalteamspieler Marios Oikonomou an den Folgen eines Motorrad-Unfalls verstorben. Der 33-Jährige war im Nordwesten Griechenlands mit einem Pkw zusammengestoßen und kam mit schweren Hirnverletzungen ins Krankenhaus, wo eine Entlastungskraniektomie durchgeführt wurde. Dabei wird ein Stück des Schädelknochens entfernt, um das geschwollene Gehirn zu entlasten. Er wurde in ein künstliches Koma versetzt, erholte sich aber nicht mehr von den Verletzungen.

„Marios Oikonomou, ein Kind, das sich unser aller Liebe und unseren Respekt verdiente, hat uns viel zu früh verlassen. Wir haben gemeinsam Momente der Freude, der Anstrengung und des Kampfes erlebt“, schrieb sein Jugendverein PAS Giannina, dem sein Vater vorsteht.

Mehrere Stationen bis 2024

Oikonomou, der 2024 seine Karriere beendete, ging 2013 zum Serie-A-Klub Cagliari Calcio. Nach nur einem Jahr zog er weiter zum FC Bologna. 2018 wurde er an AEK Athen ausgeliehen, ein Jahr später von dem griechischen Topklub fest verpflichtet. Der FC Kopenhagen, Sampdoria Genua und Panetolikos waren weitere Stationen des sechsfachen Nationalteamspielers.