Nein, ein Kran reichte nicht aus. Also wurden die ersten Stützen, die gleichsam feierlich beim Grazer Hofbauerplatz eintrafen, gar von zwei Kränen „begleitet“. Immerhin handelte es sich auch um zwei jeweils 14 Meter lange Hauptträger mit einem Gewicht von je 9,4 Tonnen sowie zwei kürzere Elemente mit je 3,4 Tonnen. Es sind die ersten Elemente, die vor Ort in Graz-Eggenberg sichtbar jene nagelneue Markthalle entstehen lassen die man bislang nur von einem Computer-Rendering kennt.
Wie berichtet, hat die Stadtregierung beschlossen, die bereits 1972 errichtete und zuletzt desolate Markthalle durch eine neue zu ersetzen. Also fuhren heuer im Februar die Bagger auf, um Platz zu schaffen – für eine Konstruktion, welche Stützen in markanter „W“-Form sowie gleichsam freischwebende Dächer bieten wird. Bei dieser Dachkonstruktion, die auch Photovoltaik-Flächen aufweisen wird, einigte man sich mit der Denkmalschutzbehörde auf große Öffnungen und Lichtflächen.
3,98 Millionen Euro
Dieser Bau, in den knapp vier Millionen Euro investiert werden, soll bis Ende des Sommers abgeschlossen sein. Auf dem Weg dorthin werden voraussichtlich am 8. und 9. Juni die nächsten Stahlträger geliefert und montiert.