Auf Platz elf liegen mit Sepp Straka und Maximilian Steinlechner zwei Österreicher bei den Austrian Open im Spitzenfeld. PGA-Tour-Star Straka verbesserte sich nach Tag eins mit einer Runde von 66 Schlägen (vier unter Par) um 14 Plätze, Steinlechner notierte eine 68 – beide sind damit am Wochenende im Rennen um ein Spitzenresultat. Bernd Wieserger (30., -5) ließ am zweiten Tag viele Chancen ungenutzt.

„Ich habe heute wirklich gut gespielt, den Ball gut getroffen. Ich habe einige gute Putts gespielt, habe mich aber ein paar Mal verlesen. Ein paar Mal war die Geschwindigkeit nicht richtig. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden“, lautete die Tagesbilanz des zweifachen Ryder-Cup-Siegers. Der Tiroler Lokalmatador Steinlechner meinte: „Der Putt auf der Vier war geil, der ist mit der letzten Umdrehung reingegangen. Das war das erste Birdie und hat Schwung gebracht. Die zweiten Neun heute haben ein bisschen weniger Spaß gemacht. Da ist einfach nichts gegangen. Es war eine solide Runde.“

Boandl spielte zweitbeste Runde des Tages

Eine Traumrunde gelang Lukas Boandl: Mit sechs unter Par (64 Schläge) spielte der Amateur hinter dem Gesamtführenden Andrew Johnston (-8) die zweitbeste Runde des Tages. Nur zwei Schläge fehlten nach der 75er-Runde zum Cut. „Am ersten Tag war viel Nervosität dabei. Auf der zweiten Runde hat es sehr gut funktioniert“, sagte der Königsdorfer, der in Loipersdorf mit dem Sport groß wurde. Im Herbst wird er nach seinem abgeschlossenen Studium auf der Rice University in Houston (USA) Profi, die Einladung zum Turnier als Amateur bildete die Feuertaufe: „Je öfter wir als Amateure bei solchen Turnieren mitspielen, desto mehr hilft es uns, dass es dann funktioniert, wenn wir Profis sind“, sagt der 24-Jährige.

Matthias Schwab verpasste nach einer Par-Runde und gesamt zwei unter Par um einen Schlag den Cut. „Ich habe heute generell ein bissl schlechter gespielt und schlechtere Schläge gemacht“, sagte der Ennstaler. Auch die übrigen Steirer Lukas Nemecz (Par), Amateur Jakob Lotschak (+5), Niklas Regner (+7) und Timon Baltl (+9) scheiterten am Cut.