Zementhersteller Lafarge wegen Terrorismusfinanzierung verurteilt
Lafarge wollte sein Zementwerk in Syrien weiter betreiben und hat zwischen 2013 und September 2014 insgesamt 5,6 Millionen Euro an Dschihadistengruppen gezahlt.
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Lafarge wurde in Frankreich wegen Terrorismusfinanzierung verurteilt, nachdem sie zwischen 2013 und 2014 5,6 Millionen Euro an Dschihadistengruppen gezahlt hatten.
Ein französisches Gericht befand Lafarge schuldig, gegen europäische Sanktionen verstoßen zu haben, um ein Zementwerk in Syrien weiter zu betreiben.
Zahlungen an Gruppen wie den "Islamischen Staat" und die Nusra-Front wurden als Unterstützung von Terrororganisationen eingestuft.
Die Staatsanwaltschaft forderte eine Geldstrafe von 1,13 Millionen Euro und die Beschlagnahmung von Vermögenswerten in Höhe von 30 Millionen Euro.
In einem separaten Verfahren in den USA zahlte Lafarge 2022 eine Strafe von 778 Millionen Dollar für ähnliche Vorwürfe.
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