„Ich habe in meinem Leben viel mehr von Frauen gelernt als von Männern“
Interview.
Jim Jarmuschs „Father Mother Sister Brother“ brachte dem Kult-Regisseur im Vorjahr den Goldenen Löwen, jetzt startet der Film in unseren Kinos. Ein Gespräch über das Matriarchat, nervige Selfies und die Inspiration weiblicher Energie.
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Jim Jarmusch betont, dass er in seinem Leben mehr von Frauen als von Männern gelernt hat und befürwortet matriarchale Gesellschaften.
Sein neuer Film „Father Mother Sister Brother“ behandelt die komplexen Beziehungen zwischen entfremdeten Geschwistern und Eltern.
Jarmusch sieht die klassische Familienstruktur als kapitalistische Konstruktion und bevorzugt unkonventionelle, weiblich geprägte Familien.
Der Film zeigt, wie Eltern-Kind-Beziehungen die Kinder prägen, ohne dabei wertend zu sein, und betont die Bedeutung von Empathie.
Jarmusch arbeitet weiterhin intensiv an Filmen und Musik, inspiriert von New Yorker Dichtern und Oscar Wilde, und bleibt trotz seines Alters aktiv.
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