Interview.
Wer wird künftig die Pensionen sichern? Leider gebe es auf diese Frage fast nur unpopuläre Antworten, sagt der Bevölkerungsforscher Rainer Münz. Er hat aber eine klare Präferenz.
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Die österreichische Gesellschaft wird in den kommenden Jahrzehnten bunter, da ein Drittel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat.
Die Zuwanderung aus anderen EU-Ländern wird als unproblematisch angesehen, während Migration aus Nicht-EU-Ländern Herausforderungen mit sich bringt.
Die Babyboomer-Generation geht in Pension, was zu einem Arbeitskräftemangel führen könnte, der durch längeres Arbeiten oder Anwerbung von Arbeitskräften außerhalb Europas ausgeglichen werden könnte.
Die demografischen Veränderungen erfordern unpopuläre Lösungen, wie ein höheres Pensionsalter, um das Sozialsystem zu stabilisieren.
Rainer Münz, ein Experte für Migration und Bevölkerungsentwicklung, betont, dass längeres Arbeiten nicht unfair wäre, da die Menschen heute länger im Ruhestand sind als frühere Generationen.
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