Kritik.
„Let‘s Play I‘m Old and Tired“ folgt dem erschöpften Individuum ins virtuelle Idyll. Nach Ruhe und Entspannung sieht es dort aber auch nicht aus.
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Das Theaterstück „Let’s Play I’m Old and Tired“ thematisiert die Flucht in virtuelle Idylle und die Suche nach Ruhe und Entspannung.
Der Protagonist zieht sich in eine virtuelle Western-Landschaft aus dem Spiel „Red Dead Redemption II“ zurück, um dem Alltag zu entfliehen.
Die Inszenierung ist eine Koproduktion zwischen Theater im Bahnhof und dem Videokunstkollektiv „Total Refusal“ und untersucht den „dritten Ort“ als Rückzugsort.
Das Stück kombiniert digitales und analoges Theater, indem ein Schauspieler und sein Avatar auf Bühne und Monitor agieren.
Die Aufführung kritisiert die Ökonomisierung von Rückzugsbedürfnissen und die Unentrinnbarkeit des neoliberalen Wettbewerbs.
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