Gewalt im Handel nimmt zu, warnt Gewerkschaft, Wirtschaftskammer kalmiert
Fast jede zweite Beschäftigte im Handel in Österreich ist laut Gewerkschaft von Gewalt am Arbeitsplatz betroffen. Die GPA fordert dringende Maßnahmen: wie Gewaltschutzbeauftragte und Mindestbesetzungen in Filialen. Der Handelsobmann in der Wirtschaftskammer wehrt sich und spricht von einem „Sommerloch-Thema“.
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Die Gewerkschaft warnt vor zunehmender Gewalt am Arbeitsplatz im österreichischen Handel, insbesondere Beschimpfungen und sexuelle Belästigung.
Fast jede zweite befragte Person hat bereits Gewalt am Arbeitsplatz erlebt, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.
Die Gewerkschaft fordert Maßnahmen wie Supervision, Gewaltbeauftragte und Mindestbesetzungen in Filialen.
Probleme treten vor allem im Lebensmittelhandel auf, wo Kunden anonym sind und es zu Übergriffen kommt.
Die räumliche Gestaltung der Filialen sollte unter dem Aspekt der Gewaltprävention überprüft werden, um Stresssituationen zu vermeiden.
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