Jedes Jahr Mitte März erinnert der vom Weltverband für Schlafmedizin ins Leben gerufene Weltschlaftag an die Bedeutung von Schlaf. Aus gutem Grund: Eine ausgewogene Nachtruhe ist ein wichtiger Faktor für die körperliche und geistige Gesundheit.

Je tiefer der Schlaf, desto weniger empfänglich ist man für das, was um einen herum geschieht. Obwohl man dabei ganz ruhig ist und nichts tut, laufen in diesem Bewusstseinszustand im Körper eine Reihe von Prozessen ab, die für die Regeneration, die Verarbeitung von Eindrücken und Emotionen sowie für das Wohlbefinden wichtig sind.

Ausreichend Schlaf schützt unsere Nervenzellen langfristig
Ausreichend Schlaf schützt unsere Nervenzellen langfristig © Adobe Stock – di_media

Immer mehr in das Interesse von Forschung und Wissenschaft rückt zudem die neuroprotektive Wirkung des Schlafs, und damit die Frage, wie die Nervenzellen durch Schlafen vor bestimmten Defekten geschützt werden können. So weiß man, dass anhaltender Schlafmangel neuronale Prozesse beeinträchtigt und Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme oder Depressionen begünstigt sowie die Infektanfälligkeit erhöht. Es gibt zudem Hinweise darauf, dass länger andauernde Schlafstörungen die Entstehung einer Demenz vom Alzheimer-Typ begünstigen können.

Nervöse Unruhe tagsüber wirkt sich auf Nachtschlaf aus

Aus einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Marketagent im Sommer 2024 durchgeführt hat, geht hervor, dass mehr als ein Fünftel der Österreicher:innen schlecht bis sehr schlecht schläft. Wer sich nachts schlaflos von einer Bettseite auf die andere wälzt, erfährt am eigenen Leib, wie wichtig Schlaf ist. Konzentrationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsdefizite und Gedächtnisstörungen können dann den nächsten Tag erheblich erschweren. Außerdem können anhaltende Schlafprobleme langfristig das Risiko für Übergewicht und einen gestörten Zuckerstoffwechsel erhöhen.

Aber warum schläft man schlecht? Oft ist es Stress. Über Herausforderungen im Beruf, aber auch über private Sorgen grübelt man im Schlaf nur allzu gerne nach. Daraus entsteht schnell ein Teufelskreis: Denn wer nachts schlecht schläft, ist am nächsten Tag müde, gereizt und mit den alltäglichen Aufgaben überfordert. Diese Belastung kann die nervöse Unruhe am Tag verstärken, was wiederum zu Schlafproblemen führt.

Tipps für besseren Schlaf

Auch wenn sich guter Schlaf nicht auf Knopfdruck einstellen lässt, so kann man doch viel dafür tun. Das A und O ist eine gute Schlafhygiene. Dazu gehören feste Schlaf- und Zubettgehzeiten ebenso wie die Vermeidung von Smartphones, Tablets und Fernsehern in der Nähe des Bettes. Ein üppiges Abendessen, Alkohol, Zucker, Koffein oder Nikotin können ebenfalls Schlafkiller sein.

Entspannungsbäder und spezielle Tees sind einfache und natürliche Mittel, um dem Schlaf auf die Sprünge zu helfen. Eine weitere Wunderwaffe aus der Natur ist die Passionsblume – auch Passiflora genannt. Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze besticht nicht nur durch ihre Schönheit als Zierpflanze, sondern hat auch eine lange Tradition in der Naturheilkunde. Die Passiflora incarnata wird zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet und wirkt nachweislich beruhigend und krampflösend auf das Nervensystem.

Die Passiflora incarnata ist die einzige von über 530 Passionsblumenarten, die in der Medizin eingesetzt wird
Die Passiflora incarnata ist die einzige von über 530 Passionsblumenarten, die in der Medizin eingesetzt wird © Adobe Stock – Irina

Studien und Laborversuche zeigen, dass Extrakte der Passionsblume auf die sogenannten GABA-Rezeptoren im Gehirn wirken. Diese modulieren die Aktivität des Nervensystems und fördern so zahlreiche positive Effekte: Sie erleichtern das Einschlafen, entspannen Körper und Geist, lösen Krämpfe und lindern Ängste. Laut aktuellen Marktdaten des Pharma-Marktforschungsinstituts Insight Health sind die Tropfen Passedan seit vielen Jahren die in Österreich beliebteste Einnahmeform der Passiflora incarnata. Sie sind eine geschätzte pflanzliche und natürliche Alternative zu klassischen Schlafmitteln. (PAS_PR-Schlaf_0325_L)

Entstanden in Kooperation mit Schwabe Austria GmbH.