Hätten am Sonntag nur die ostdeutschen Bundesländer gewählt, wäre die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) klare Wahlsiegerin gewesen. Der Dresdner Politikwissenschafter Manès Weisskircher warnt aber davor, die AfD "ausschließlich als ostdeutsches Problem zu diskutieren". Nicht der Osten, sondern der Westen Deutschlands sei nämlich bisher ein europäischer Sonderfall gewesen, erläuterte er am Dienstag im APA-Gespräch. Dies habe sich bei dieser Wahl gewandelt.
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