„Weiße Witwe“ von Kurdwin Ayub: Und jeden Tag ein blonder Jüngling
Kritik.
1001-Nacht Anthologie und bissige Abrechnung: Kurdwin Ayubs Theaterdebüt „Weiße Witwe“ beeindruckt in Berlin, bleibt im Gesamteindruck aber oberflächlich.
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Kurdwin Ayubs Theaterdebüt "Weiße Witwe" an der Berliner Volksbühne beeindruckt, bleibt jedoch oberflächlich im Gesamteindruck.
Die Inszenierung spielt im Jahr 2666 in einem islamischen Staat in Europa, regiert von Königin Aliah, die täglich junge Männer tötet.
Ayub ist bekannt für ihren scharfsinnigen und furchtlosen Blick auf den Westen und die muslimische Welt, verwendet eine derbe, wütende Sprache.
Die Inszenierung bietet originelle Einfälle, bildgewaltige Choreografien und bissige Seitenhiebe auf Ayubs Erfahrungen in der Kulturbranche.
"Weiße Witwe" wird als nächstes bei den Wiener Festwochen Anfang Juni aufgeführt, es sind nur noch wenige Tickets erhältlich.
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