Politologin: Parteien wie FPÖ nutzen Repräsentationslücke
Parteien wie die FPÖ nutzen laut Politologin Eszter Kováts das Gefühl vieler Menschen, dass ihre Anliegen von der politischen Mitte nicht vertreten werden. Das Phänomen wird Repräsentationslücke genannt, erklärt die aus Ungarn stammende Wissenschafterin im APA-Gespräch. Statt mit Verweis auf Ungarns Premier Viktor Orbán von einer "Orbánisierung" unter einem FPÖ-Kanzler Herbert Kickl zu sprechen, wären "Melonisierung" oder "Wildersisierung" passendere Begriffe, meint sie.