Kritik.
Die österreichische Erstaufführung eines Stücks der fast vergessenen Britin Githa Sowerby erweist sich als knackige Konflikt-Revue in Sachen Patriarchat.
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Die österreichische Erstaufführung von "Rutherford & Sohn" im Schauspielhaus Graz zeigt die zerstörerischen Auswirkungen des Patriarchats.
John Rutherford, ein harter Glasfabrikant, führt sein Unternehmen und seine Familie mit eiserner Hand, was zu Streiks und familiären Konflikten führt.
Die Inszenierung von Jakab Tarnóczi bringt das Stück in einer zweistündigen, temperamentvollen Fassung auf die Bühne, mit einem modernen Setting und Kostümen.
Das Stück, ursprünglich 1912 uraufgeführt, wurde von Githa Sowerby geschrieben und galt lange als vergessen, bevor es nun wiederentdeckt wurde.
Die Aufführung zeigt die emotionale Kälte und patriarchaler Machtverhältnisse und bietet eine leidenschaftliche Abrechnung mit diesen Themen.
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